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16.07.2005 | Es war heute ein historischer Tag für den österreichischen Radsport, als Georg Totschnig 74 Jahre nach Max Bulla eine Etappe bei der Tour de France gewinnen konnte. "Ich bin für einen nationalen Feiertag am 16. Juli, für einen Tag des Sports", freute sich Bernhard Eisel mit seinem Landsmann.
"Ich befand mich mit dem Grupetto gerade am Fuße des letzten Anstieges, als Paco und ich die Nachricht von Georgs Triumph hörten. Es war unbeschreiblich. Kein anderer Fahrer hat sich diesen Erfolg mehr verdient", sagte der Steirer, dessen Knie wieder mehr Probleme macht. In der Hitze mit bis zu 35 Grad Celsius sind die Wunden nach seinem Sturz von vorgestern wieder aufgebrochen. "Die enorme Hitze hat mir nicht gut getan. Die Wunden sind richtig entzunden. Ich bin schon gespannt, wie es morgen läuft. Es wird ein Kampf ums Überleben, ob ich die Karenzzeit schaffe. Alles hängt davon ab, wie die Spitzenfahrer über die ersten beiden Berge fahren. Werden die Sprinter dort abgehängt, sehen wir Paris wahrscheinlich nicht. Die Etappe wird sehr hart. Hinzu kommt, dass heute einige Fahrer aufgehört haben. Das Grupetto wird morgen also auch kleiner aussehen."
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