Weißrusse Siutsou feiert in Bergamo Heimsieg

Columbia dominiert den Giro fast nach Belieben

Sieger Siutsou streckt nach seinem Sieg die Faust in die Luft.

Konstantin Siutsou lacht nach seinem Sieg auf der 8. Etappe beim Giro.

Danilo Di Luca streift sich beim Giro das Rosa Trikot über.

Ein Helfer seilt sich ab und den schwer gestürzten Horrillo zu bergen.

Der Italiener Danilo Di Luca (vorne) jagt mit anderen Fahrern einen Anstieg hinauf.

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Freudestrahlend nimmt Konstantin Siutsou bei der Siegerehrung KÜsschen entgegen.

Sieger Siutsou streckt nach seinem Sieg die Faust in die Luft.

Konstantin Siutsou lacht nach seinem Sieg auf der 8. Etappe beim Giro.

Danilo Di Luca streift sich beim Giro das Rosa Trikot über.

Ein Helfer seilt sich ab und den schwer gestürzten Horrillo zu bergen.

Der Italiener Danilo Di Luca (vorne) jagt mit anderen Fahrern einen Anstieg hinauf.

16.05.2009  |  (rsn) – Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Columbia-Highroad ist das dominierende Team beim 92. Giro d`Italia und verschaffte bisher fast jedem seiner Fahrer ein Erfolgserlebnis. Neben dem Sieg im Teamzeitfahren konnten sich der Norweger Edvald Boasson Hagen und der Weißrusse Kanstantin Siutsou jeweils über Einzelsiege freuen. Weitere Erfolge verpassten Boasson Hagen und der Brite Mark Cavendish nur knapp.

Mark Cavendish und der Schwede Thomas Lövkvist durften im Laufe der Rundfahrt bereits das Rosa Trikot tragen und in der Gesamtwertung liegen Lövkvist, zugleich der beste Nachwuchsfahrer der Rundfahrt, und der Australier Michael Rogers auf den Plätzen zwei und drei der Gesamtwertung, nur knapp hinter Danilo di Luca (LPR). Folgerichtig führt das US-Team auch die Mannschaftswertung an.

„Wir sind ein starkes, ausgeglichen besetztes Team. Jeder Fahrer bekommt die Chance, mal auf eigene Kappe zu fahren“, erklärte Siutsou das Erfolgsrezept seines Teams, bei dem sich die Last auf mehrere Schultern verteilt. Auf der 8. Etappe bekam der Weißrusse von der Teamleitung freie Fahrt und nutzte das.

Für den Sieger der Georgia-Rundfahrt 2008 war der erste Saisonerfolg ein gefühlter Heimsieg, schließlich wohnt er mit seiner Frau vor den Toren des Zielortes Bergamo. Doch nicht nur deshalb war der Triumph für den U23-Weltmeister von 2004 ein ganz besonderer. „Das ist der größte Sieg meiner Karriere. Es ist das erste Mal, dass ich vor den Augen meiner Frau gewinnen konnte. Nach dem Rennen konnte ich sie umarmen und das hat diesen Erfolg zum besten meiner bisherigen Karriere gemacht.“

Bei seinem Sieg hatte Siutsou nicht nur moralische Unterstützung durch seine schwangere Frau, sondern auch die nötige Streckenkenntnis im Etappenfinale. „Ich kannte die letzten 15 Kilometer sehr gut und habe im richtigen Moment attackiert.“

Und mit dem Sieg von Siutsou scheint die Giro-Erfolgsbilanz von Columbia noch lange nicht an ihr Ende gekommen zu sein. Der flache Rundkurs am Sonntag durch Mailand scheint für Sprinter Mark Cavendish prädestiniert. „Wir hoffen, dass Mark zeigen kann, dass er der schnellste Sprinter der Welt ist. Wir werden alles daran setzen, um einen weiteren Sieg einzufahren und unsere Siegesserie fortzusetzen“, so Teamchef Bob Stapleton.

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