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07.03.2012 | (rsn) – Auf der 4. Etappe von Paris-Nizza hat es keine Veränderungen an der Spitze der Gesamtwertung gegeben. Bradley Wiggins (Sky) verteidigte sein Gelbes Trikot vor Levi Leipheimer (Omega Pharma-QuickStep). Den über 178 Kilometer von Brive-la-Gaillarde nach Rodez führenden Abschnitt gewann im Sprint einer größeren Gruppe der Belgier Gianni Meersman (Lotto Belisol) vor dem Slowenen Grega Bole (Lampre-ISD) und dem Niederländer Lieuwe Westra (Vacansoleil-DCM).
Bester deutscher Fahrer war Simon Geschke (Project 1t4i), der hinter dem Spanier Xavier Florencio (Katusha) und dem Franzosen Jonathan Hivert (Saur Sojasun) auf den sechsten Platz kam.
Dahinter folgte der Ire Nicolas Roche (Ag2R) auf Rang sieben vor dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar), den Gewinner der gestrigen Etappe, und dem Italiener Francesco Gavazzi (Astana). Wiggins kam als Zehnter ins Ziel und behauptete im Gesamtklassement seinen knappen Vorsprung von sechs Sekunden auf Leipheimer. Weiter Platz drei belegt der US-Amerikaner Tejay Van Garderen (BMC/+0:11) vor dem Französischen Meister Sylvain Chavanel (Omega Pharma-QuickStep/+0:14).
Der 26-jährige Meersmann, der am Dienstag beim Sieg von Alejandro Valverde (Movistar) Platz drei belegt hatte, feierte bereits seinen zweiten Saisonsieg. Mitte Februar hatte er die 1. Etappe der Algarve-Rundfahrt für sich entschieden. "Ich war gestern Dritter und heute hat das Team den ganzen Tag für mich gearbeitet. Sie haben mir vertraut und ich bin wirklich froh, dass am Ende ein Sieg rausgesprungen ist“, strahlte Meersman im Ziel. „Heute war ich wirklich schnell, und ich bin einfach nur glücklich über diesen Sieg.”
Die Franzosen Pierrick Fedrigo (FDJ-BigMat), Jean-Christophe Peraud (A22R), der Australier Leigh Howard (GreenEdge), der Spanier Luis Mate (Cofidis) und der Belgier Bart De Clercq (Landbpuwkrediet) bildeten schon ab Kilometer sechs die Gruppe des Tages. Da keiner des Quintetts eine Gefahr für das Gelbe Trikot darstellte, ließ das Feld die Ausreißer ohne Widerstand ziehen.
Die hatten bereits nach rund 30 Kilometern einen Vorsprung von 5:20 Minuten – mehr sollten es aber nicht werden. Bei hohem Renntempo von 44 km in der ersten Stunde war das von Rabobank angeführte Feld bei Kilometer 50 schon wieder auf 3:40 Minuten heran. An der ersten von insgesamt fünf Bergwertung des Ttages, der Cote de Fangas (2. Kat.) bei Kilometer 62 betrug der Vorsprung noch gut drei Minuten, bei der Sprintwertung in St Cyprien (km 142) nur noch 1:20.
Mate gewann die ersten drei Bergwertungen – darunter zwei der 2. Kategorie - sicherte sich damit das Bergtrikot und ließ sich nach getaner Arbeit 25 Kilometer vor dem Ziel wieder ins Feld zurückfallen. Fünf Kilometer später war es auch um seine ehemaligen Begleiter geschehen.
Kurz darauf attackierte Thomas De Gendt (Vacansoleil-DCM), den Mate aus dem Bergtrikot gefahren hatte, im vorletzten Anstieg des Tages, doch sieben Kilometer vor dem Ziel wurde der Belgier vom Feld wieder gestellt. Für den Australischen Meister Simon Gerrans (GreenEdge), gestern Zweiter hinter Valverde, war der Tag nach einem Sturz in einem Kreisel gelaufen, wogegen es Andreas Klöden (RadioShack) im Schlussanstieg noch mal wissen wollte. Doch der routinierte Deutsche hatte keine Chance gegen die geballte Macht der Verfolger und war lediglich am letzten Bergpreis ganz vorne.
Auf den letzten 500 Metern jagte das dezimierte Feld inklusive aller Favoriten noch an Klöden vorbei. Bole eröffnete den Sprint, doch Meersmann kam aus etwa fünfter Position stark auf und hatte auf den letzten Metern genügend Sieg, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen..
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