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23.03.2012 | (rsn) – Für Björn Thruau läuft es in den ersten Wochen beim Team Europcar noch nicht nach Wunsch. Kurz vor der Mallorca-Challenge im Februar zog sich der 23-Jährige eine schwere Erkältung zu, die ihm einige Tage zu schaffen machte. Bei der derzeit laufenden Tour de Normandie (Kat. 2.2) kam der frühere NSP-Profi bereits auf der 2. Etappe zu Fall und quält sich seitdem durch das Rennen – auch um seinem Teamkollegen Jerome Cousin, derzeit Gesamtführender der Rundfahrt, bestmöglich zu unterstützen.
„Für mich besteht auf den letzten drei Etappen nur eine Aufgabe: viel arbeiten und alles für den Gesamtsieg für Jerome Cousin tun. Das wird noch schwer genug, da wir nur sechs Fahrer sind und alle anderen Mannschaften uns alleine die tägliche Arbeit überlassen“, sagte Thurau zu Radsport News.
Der Neuzugang aus Deutschland übernimmt bei Europcar gemeinsam mit Kevin Reza die Tempoarbeit. „Ich arbeite bis ins Finale, um dafür zu sorgen, dass die Ausreißer wieder eingefangen werden. Danach übernehmen meine anderen Teamkollegen und ich darf locker nach Hause fahren“, erklärte Thurau, dem bei seinem Sturz ein Fahrbahnteiler zum Verhängnis wurde.
„Leider wird oftmals vergessen, dem Peloton gefährliche Stellen rechtzeitig anzuzeigen, und so bin ich mit guten 45km/h an so einem Fahrbahnteiler hängen geblieben. Ich habe zwar versucht noch auszuweichen, nur leider hat der Fahrer neben mir keinen Platz mehr gemacht“, erklärte der Allrounder, der sich bei seinem Sturz starke Prellungen sowie Schnittwunden am Knie und der Hand zuzog. „Die üblichen Schürfwunden sind wegen des rauen Asphalts in Frankreich doch recht tief“, fügte er an.
An Aufgabe denkt Thurau aber nicht, denn auch mit seiner Hilfe könnte dem Team in der Normandie der erste Rundfahrtsieg der Saison gelingen. „Unser Leader Jerome ist in guter Form und das gesamte Team opfert sich voll für ihn auf. Wenn alles gut läuft, werden wir den Gesamtsieg nach Hause fahre", so Thurau abschließend.
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