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02.07.2012 | (rsn) – Danilo Di Luca (Acque e Sapone) hat die 2. Etappe der Österreich-Rundfahrt (Kat. 2.HC) gewonnen und auch die Gesamtführung übernommen. Der 36 Jahre alte Italiener setzte sich nach 157 Kilometern von Innsbruck hinauf zur Bergankunft am Kitzbüheler Horn in 1670 Metern Höhe als Solist mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Steve Morabito (BMC) durch. Platz drei sicherte sich der Österreicher Thomas Rohregger (RadioShack-Nissan/+0:10), der die Rundfahrt 2008 gewonnen hatte.
Auf den Plätzen vier bis sechs folgten der Russe Petr Ignatenko (Katusha/+0:21), der Kasache Alexandr Dyachenko (Astana/+0:23) und der Slowene Robert Vrecer (Vorarlberg/+0:27). Bester NetApp-Profi war der Schweizer Danilo Wyss, der mit 1:17 Minuten Rückstand Rang zehn belegte.
Für Di Luca war es der erste Sieg in diesem Jahr und zugleich der erste Erfolg nach Ablauf seiner Dopingsperre im Jahr 2010. "Das war einer der steilsten Berge, die ich je gefahren bin. Der Beginn der Etappe war sehr hektisch und hier herauf zum Kitzbüheler Horn habe ich mich sehr gut gefühlt. ich bin von unten weg mein Tempo gefahren und hab es auf den letzten beiden Kilometern etwas erhöht. Das hat für den Etappensieg gereicht", so Di Luca, der in der Gesamtwertung nun elf Sekunden Vorsprung auf Morabito und 16 auf Rohregger hat.
Der Lokalmatador erkannte auch die Überlegenheit des Tagessiegers an. "Ich habe alles probiert, einige Male attackiert und wollte unbedingt diesen Sieg. Aber ich habe schnell gemerkt, dass di Luca stärker ist, er hat fast alle Lücken geschlossen. Aber wichtiger als mein dritter Platz ist der geringe Rückstand von zehn Sekunden auf Di Luca. Ich habe ein starkes Team und wir werden in den nächsten Tagen angreifen. Da ist noch alles möglich", kündigte der Inssbrucker Attacken an.
Am zweiten Tag der 64. Österreich-Rundfahrt setzten sich bei regnerischem Wetter der Franzose Mickael Buffaz (Cofidis) sowie die beiden Österreicher Josef Benetseder (Vorarlberg) und Markus Eibegger (Gourmetfein Wels) nach 60 Kilometern vom Feld ab und fuhren einen Vorsprung von fünf Minuten heraus. Doch zu Beginn des 7,1 Kilometer langen und bis zu 22 Prozent steilen Schlussanstiegs war das Ausreißertrio wieder gestellt.
Es folgte ein stetiges Ausscheidungsfahren, so dass an der Mautstelle 4,8 Kilometer vor dem Ziel nur noch zehn Fahrer übrig waren. Dann setzte sich Rohrregger an die Spitze. Der Kletterspezialist kam erst drei kilometer vor dem Ziel weg, allerdings mit Di Luca im Schlepptau. Der Italiener setzte dann auf den letzten 2.000 Metern die entscheidende Attacke und erreichte schließlich als Solist das Ziel am Kitzbüheler Horn.
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