Eneco Tour: Italiener gewinnt nach später Attacke die Schlussetappe

Ballan macht´s an der Muur wie bei der Ronde 2007

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Alessandro Ballan (BMC) attackiert an der Mauer von Geraardsbergen. | Foto: ROTH

13.08.2012  |  (rsn) - Alessandro Ballan (BMC) hat fünf Jahre nach seinem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt wieder an der Mauer von Geraardsbergen für Furore gesorgt. Diesmal gewann der 32 Jahre alte Italiener die 7. Etappe der Eneco Tour– und zwar nach einer Attacke an der berühmten Muur, genau wie 2007. Ballan ging fünf Kilometer vor dem Ziel in die Offensive und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg vor dem Niederländer Lars Boom (Rabobank), der sich über den Gesamtsieg bei der Rundfahrt durch Belgien und die Niederlande freuen konnte.

„Ich habe am selben Ort an wie damals angegriffen, als ich die Flandern-Rundfahrt gewann. […] Als ich Lars Boom kommen sah, wusste ich, dass wir gemeinsam ins Ziel fahren könnten. Ich wusste, dass ich den Sieg holen konnte, wie 2007 gegen Leif Hoste", zog der Klassikerspezialist eine weitere Parallele zu seinem größten Karriereerfolg neben dem Sieg bei der Straßen-WM 2008.

„Es ist ein besonderer Sieg für mich. Es gibt etwas wirklich Symbolisches an diesem Ort, hier wurde ich richtig bekannt", sagte Ballan nach dem Rennen. Dabei entschädigte der BMC-Kapitän sein Team auch für das Malheur im Teamzeitfahren, als mehrere Fahrer zu Fall gekommen waren und so ein Spitzenergebnis unmöglich wurde. „Nach dem Mannschaftszeitfahren, wo wir mit unserem Sturz Pech hatten, wollten wir wirklich noch etwas hier. gewinnen Wir wussten, dass wir in einer guten Verfassung waren, der heutige Sieg war ganz klar mein Ziel und ich widme ihn meiner Mannschaft", erklärte Ballan.

BMC war tatsächlich eine der aktivsten Mannschaften auf den 204,7 Rennkilometern durchd as herzland des belgischen Radsports. Zu Beginn entwischte Marcus Burghardt mit der neunköpfigen Fluchtgruppe und auch in der Folge erhöhte BMC mit Attacken den Druck auf die Konkurrenz. „Die ganze Mannschaft rund um mich leistete eine hervorragende Arbeit. Burghardt war in der Fluchtgruppe, Quinziato lancierte einige Angriffe und Van Avermaet war als letzter Mann hier, das war wirklich perfekt", lobte Ballan seine Helfer.

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