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22.01.2014 | (rsn) – Da der heutige Startort nur knapp zehn Kilometer von unserem Hotel entfernt war, konnten wir bis acht Uhr schlafen. Zum Frühstück gab’s Reis und Eierspeiße, etwas Müsli und einen Kaffee, obwohl der nicht wirklich mit einem italienischen Espresso mithalten kann.
Kurz vor zehn Uhr war Abfahrt vom Hotel zum Start und eine Stunde danach wurden wir auf die Strecke geschickt. Sofort folgten die ersten Attacken. Da wir gestern schon etwas Zeit eingebüßt hatten, sollte unser Team bei größeren Gruppen dabei sein. Aber dann war es doch fast das gleiche Spiel wie gestern.
Es formierte sich ein dreiköpfige Gruppe, die auch Orica gut passte, und zog davon. Orica -GreenEdge kontrollierte den ganzen Tag das Rennen und machte im Finale den zweiminütigen Vorsprung der drei Ausreißer in kürzester Zeit wett.
Die drei Schlussrunden mit einem drei Kilometer langen Anstieg zum Ziel spürte ich doch schon etwas. Wir hielten uns immer vorne auf, da es ziemlich nervös war, speziell auf den letzten 20 Kilometern, als es auch zu einigen Stürzen kam. Unser „Kiwi“ George Bennett wurde von einem Sturz kurz vor dem Ziel behindert, bekam jedoch, dank der „3km- Regel", dieselbe Zeit wie die erste Gruppe. Viviani musste leider bei der 600 Meter-Marke abreisen lassen, doch seine Etappen kommen noch.
Da es zum Hotel wieder nur ein paar Kilometer waren, ging es heute nicht im Bus, sondern mit dem Rad zurück. Ich sage es euch, es ist echt der Wahnsinn, wieviele Leute hier mit dem Rennrad unterwegs sind. Als wir im Hotel ankamen, hatten wir sicher über 50 Leute an unseren Hinterrädern – eine tolle Atmosphäre, so machte es echt Spaß.
Bis morgen
Euer Matthias
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