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21.02.2014 | (rsn) – Patrik Sinkewitz (Meridiana-Kamen) hat in Italien bei der Trofeo Laigueglia (1.1) nur knapp seinen ersten Saisonsieg verpasst. Der 33 Jahre alte Hesse musste sich am Freitag bei dem Eintagesrennen entlang der ligurischen Küste nur José Serpa (Lampre-Merida) geschlagen geben.
Der 34 Jahre alte Kolumbianer setzte sich - bei seinem ersten Sieg seit zwei Jahren - über 181,2 Kilometer mit Start und Ziel in Laigueglia im Zweiersprint gegen seinen deutschen Konkurrenten durch.
„Ich weiß, dass ich heute der stärkste im Feld war. Die Leistung macht mir Mut für die nächsten Rennen. Für Februar ist meine Form schon sehr gut, aber es ist noch Luft nach oben. Der GP Lugano nächste Woche sollte mir vom Profil auch noch mehr entgegen kommen", sagte Sinkewitz nach dem Rennen zu radsport-news.com
Sinkewitz hatte am letzten Berg des Tages attackiert und dabei Serpa mit sich gezogen. „Ich hätte ihn bergauf auch abhängen können, aber dann hätte die gesamte Lampre-Mannschaft das Loch zugefahren", erläuterte Sinkewitz seine Taktik.
Doch eine wirkliche Hilfe war sein Begleiter nicht, denn Serpa weigerte sich auf den letzten 20 Kilometern, sich an der Tempoarbeit zu beteiligen. Das war eine Taktik, die am Ende aufgehen sollte, denn 200 Meter vor dem Ziel zog der Routinier am Deutschen vorbei und sicherte sich den Tageserfolg. „Ich hätte natürlich auch pokern können, aber dann wäre ich wohl irgendwo mit dem Hauptfeld ins Ziel gekommen", so der Meridiana-Kapitän.
Mit 18 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo erreichten die ersten Verfolger das Ziel. Dabei sicherte sich der Italiener Andrea Pasqualon (Area Zero) den dritten Platz vor seinen Landsleuten Sonny Colbrelli (Bardiana-CSF), Diego Ulissi (Lampre-merida) und Davide Villella (Cannondale).
Die Top Ten komplettierten mit Matteo Montaguti (Ag2r), Marco Marcato (Cannondale), Matteo Rabottini (Neri Sottoli) und Franco Pellizotti (Androni) vier weitere Italiener.
Damit gingen die Italiener aber erstmals seit 2007 bei der Trofeo Laigueglia leer aus. Damals hatte der Russe Mikhail Ignatyev (Team Katusha) das Rennen gewonnen, danach trugen sich nur heimische Fahrer in die Siegerliste ein.
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