Schweizer debütiert bei der Flandern-Rundfahrt

Dillier stellt sich auf „ein krass hartes Finale" ein

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Silvan Dillier (BMC) attackiert bei Gent-Wevelgem | Foto: Cor Vos

04.04.2014  |  (rsn) – Das BMC-Team ist gespickt mit Spezialisten für die flämischen Klassiker. An der Seite von Thor Hushovd, Greg van Avermaet, Taylor Phinney und Marcus Burghardt wird am Sonntag mit dem Schweizer Silvan Dillier aber auch ein Neo-Profi bei der Flandern-Rundfahrt an den Start gehen.

Seinen Platz im Aufgebot hat sich der 23-Jährige redlich verdient. Zum einen überzeugte Dillier bei den bisherigen flämischen Rennen mit Offensivgeist, zuletzt am vergangenen Sonntag bei Gent-Wevelgem. Zum anderen aber fuhr er etwa mit dem sechsten Gesamtrang bei den Drei Tagen von Westflandern (Kat. 2.1) auch ein Spitzenergebnis ein.

„Ich bin mit der Klassikersaison super zufrieden“, kommentierte Dillier gegenüber radsport-news.com seine bisherigen Auftritte.„Meine Form wurde auch von Woche zu Woche besser und dementsprechend auch die Leistungen in den Rennen. Wir haben einen sehr guten Aufbau gemacht, der nun Früchte trägt und das freut mich sehr."

Dass es gleich im ersten Anlauf bei den belgischen Rennen so gut laufen würde, kam für Dillier nicht völlig überraschend. „Ich bin sicher ein Fahrertyp, der gute Voraussetzungen für die Klassier mitbringt. Zudem machen mir die Kopfsteinpflaster nicht viel aus und das Positionsfahren geht auch schon besser", erläuterte der Gesamtsieger der Tour de Normandie 2013. „Das Positionsfahren ist das A und O. Natürlich muss man auch die Beine dazu haben, um vorne mitfahren zu können. Aber ohne die Position nützten einem die besten Beine nichts“, so der Neo-Profi.

Seine erste „Ronde" geht der Schweizer U23-Zeitfahrmeister von 2011 jedenfalls optimistisch an. „Die Vorfreude überwiegt“, sagte der Debütant, um jedoch gleich auch auf den hohen Schwierigkeitsgrad des Rennens hinzuweisen. „Bei der Besichtigung musste ich schon feststellen, dass es ein krass hartes Finale wird.“

Ob Dillier in der ntscheidenden Phase noch vorne dabei sein wird, wird sich zeigen. „Wie jedes andere Team auch wollen wir um den Sieg mitfahren. Ich will dem Team solange wie möglich zur Seite stehen und helfen dieses Ziel zu erreichen. Aber es geht auch darum Erfahrungen zu sammeln und je länger ich im Rennen bleibe, desto besser für die Zukunft“, erklärte Dillier.

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