Pole wird Dritter beim Flèche Wallonne

Kwiatkowski: Schritt um Schritt besser

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Michal Kwiatkowski (Omega Pharma - Quick-Step) im Finale des Flèche Wallonne | Foto: Cor Vos

23.04.2014  |  (rsn) – Nach Platz fünf beim Amstel Gold Race konnte Michal Kwiatkowski (Omega Pharma - Quick-Step) auch beim Flèche Wallonne überzeugen – und sogar seinen ersten Podiumsplatz bei einem der Ardennenklassiker verbuchen. Der Polnische Meister musste sich am Mittwoch nach 199 Kilometern von Bastogne zum Ziel an der bis zu 20 Prozent steilen Mauer von Huy nur dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar) und dem Iren Daniel Martin (Garmin-Sharp) geschlagen geben.

Kwiatkowski hatte im 1,3 Kilometer langen Schlussanstieg versucht, über eine frühe Tempoverschärfung zum Erfolg zu kommen. „Ich bin heute mein eigenes Tempo gefahren und habe im Finale beschleunigt”, fasste der 23-Jährige seine letzten Meter zusammen. „Im Finale geht es nur um Taktik und ich denke, dass ich das gut gemacht habe. Ich hatte dann einfach nicht die Beine, um auf Valverde und Dan Martin zu reagieren“, erkannte Kwiatkowski die Überlegenheit seiner beiden Konkurrenten an. Vorzuwerfen hatte sich der Gewinner der diesjährigen Strade Bianche aber nichts, wie er anfügte: „Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Ich werde Schritt um Schritt besser.“

Damit meinte Kwiatkowski zunächst einmal seinen Auftritt aus dem vergangenen Jahr, als er im oberen Teil der Mur mehrere Plätze verlor und Fünfter wurde. Diesmal reichte es zu Platz drei, was er mit den Worten kommentierte: „Diesmal habe ich keine Fehler gemacht. Ich bin 23, ich hoffe, ich kann mich weiter verbessern, bis ich 30 oder so bin.” Sollte ihm das gelingen, wird es nicht mehr lange dauern, bis Kwiatkowski einen oder mehrere der drei Ardennenklassiker gewinnen wird.

Viel lernen kann er bereits am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, das er im vergangenen Jahr auf Rang 92 beendete, nachdem er bei seinem Debüt vor zwei Jahren aufgeben musste. „Ich hoffe, dass ich mit meiner Art der Vorbereitung auch noch für dieses Rennen in guter Form sein werde”, sagte er und zog bereits ein erstes Fazit seiner Ardennen-Kampagne. „Ich freue mich darüber, was ich beim Amstel und hier geleistet habe und ich denke, dass mich meine Beine auch noch gut durch das letzte der drei Rennen tragen werde.”

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