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Paris-Nizza 2015 mit Bergankunft am Croix de Chaubouret

Foto zu dem Text "Paris-Nizza 2015 mit Bergankunft am Croix de Chaubouret"
Carlos Betancur (Ag2r) hat als erster Kolumbianer Paris-Nizza gewonnen. | Foto: Cor Vos

16.12.2014  |  (rsn) – Eine der Schlüsseletappen der kommenden Auflage von Paris-Nizza (8. – 15. März 2015) wird mit einer Bergankunft im Zentralmassiv am Croix de Chaubouret in der Nähe von Saint-Étienne enden. Das meldete die L'Équipe am Dienstag. Der Anstieg stand bisher schon acht Mal im Programm der Tour de France. Je nachdem, von welcher Seite aus das Peloton ihn in Angriff nimmt, weist der Berg eine Länge von 13,6 oder 19 Kilometer bei Steigungsraden von 4,8 oder 3,8 Prozent auf. Die offizielle Streckenpräsentation des Rennens findet am 3. Februar in Versailles statt.

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Carlos Betancur (Ag2R) muss sein Debüt bei der Tour de France um mindestens ein weiteres Jahr verschieben. Der Kolumbianer wird sich 2015 stattdessen auf den Giro d'Italia and Vuelta a Espana konzentrieren, wie er in seiner Heimat dem Radsportportal revistamundociclistico sagte. In Absprache mit der Teamleitung habe er beschlossen, auf die Frankreich-Rundfahrt zu verzichten, da ansonsten Ag2R mit drei Kapitänen angetreten wäre, erklärte Betancur, der 2014 als erster Kolumbianer Paris-Nizza gewann, danach aber in einen Konflikt mit seinem Team geriet, nachdem er nicht rechtzeitig aus einer Rennpause nach Frankreich zurückkehrte. Bei der Tour de France 2015 setzt die Ag2R-Equipe wieder auf Jean-Christophe Péraud – Zweiter in diesem Jahr – und auf Romain Bardet, den Gesamtsechsten der diesjährigen Ausgabe. Der 25-jährige Betancur wird im Januar in Argentinien bei der Tour de San Luis in die Saison einsteigen, seinen Titel bei Paris-Nizza aber nicht verteidigen, sondern stattdessen Tirreno-Adriatico bestreiten.

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Die Fahrer und Betreuer des Androni-Giocattoli-Teams haben einen vom Management vorgelegten „Anti-Doping-Vertrag" unterschrieben, der unter anderem eine Geldbuße in Höhe von 100.000 Euro für jeden vorsieht, der gegen die „Null-Toleranz“-Politik des italienischen Zweitdivisionärs verstößt. Die meisten Fahrer des von Gianni Savio geleiteten Rennstalls - darunter die Kapitäne Franco Pellizotti, Oscar Gatto und Davide Appollonio - haben das Dokument bei einem ersten Teamtreffen in Viareggio in Anwesenheit eines Notars und dem Rechtsberater des Teams bereits abgezeichnet. Die venezolanischen Fahrer wie Carlos Galviz, Jackson Rodriguez, Yonder Godoy und Carlos Gimenez sollen den Vertrag vor einem Notar in Caracas unterschreiben.

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Nick Nuyens, Gewinner der Flandern-Rundfahrt von 2011, ist wenige Wochen vor dem Beginn der neuen Saison noch ohne Team. Der 34-jährige Belgier fuhr in den vergangenen beiden Jahren für Garmin-Sharp, erhielt aber nach der Fusion des Rennstalls mit Cannondale keinen neuen Vertrag. Nuyens erklärte, dass er in Gesprächen mit einem „ausländischen ProContinental-Team“ sei und in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen werde. Die Wahrscheinlichkeit, seine Karriere, die 2003 bei Quick Step begann, fortsetzen zu könne, sieht er bei „50 Prozent.“
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