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01.04.2015 | (rsn) – Auf dem Weg zur Zielgerade von Koksijde prägte das Team MTN-Qhubeka im Finale der 2. Etappe bei den Drei Tagen von De Panne wie kaum ein anderes Team die Bilder an der Spitze des Hauptfeldes. Die Männer mit den schwarz-weißen Längsstreifen auf ihren Trikots machten Tempo und kontrollierten den Abstand zum letzten Ausreißertrio des Tages, bis es drei Kilometer vor dem Ziel zum Zusammenschluss kam.
Sie machten den Job, den sonst die größten Sprinterteams machen – Etixx-Quick-Step, Lotto-Soudal, Giant-Alpecin – und das, obwohl der auf dem Papier schnellste Mann ihres Kaders 15 Minuten weiter hinten fuhr: Theo Bos. Doch die Südafrikaner sind breit aufgestellt. Wenn Edvald Boasson Hagen verletzt fehlt, Bos nicht die nötige Form hat und Gerald Ciolek nicht am Start steht, dann sind eben Kristian Sbaragli und Youcef Reguigui da.
Für den Italiener arbeitete das restliche Team aufopferungsvoll. Doch auf der Zielgeraden, die er schließlich ohne Anfahrer in Angriff nehmen musste, scheiterte der Plan: „Das Team hat für Youcef und mich exzellent gearbeitet“, lobte Sbaragli trotzdem seine Kollegen. Im Sprint landete er auf Rang sechs, weil er „links an der Bande eingeklemmt“ war und „50 Meter vor dem Ziel bremsen“ musste, wie er erklärte. „Ich bin enttäuscht, weil ich so die Chance vertan habe, dem Team einen Podestplatz zu holen.“
Eine Chance auf eine Sprintankunft bietet sich auf der Etappe 3a am Donnerstagvormittag noch einmal. Dort dürfte dann Reguigui seine Chance bekommen, denn Sbaragli glaubt, dass dieser Tag nichts für ihn selbst sein wird. „Die Etappe ist zu kurz und leicht, aber ich werde mein Bestes geben“, sagte er. Reguigui hatte bereits bei der Katar-Rundfahrt mit Platz fünf auf einer ähnlich kurzen und flachen Schlussetappe gezeigt, dass ihm so etwas liegt.
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