UCI-Chef distanziert sich vom Toursieger

McQuaid: "Contador hat dem Radsport sehr geschadet"


Alberto Contador

20.01.2011  |  Paris (dpa/rsn) - Der bei der vergangenen Tour de France positiv auf Clenbuterol getestete Alberto Contador hat dem Radsport nach Ansicht von UCI-Chef Pat McQuaid, „sehr geschadet“. Das sagte Präsident des Radsportweltverbandes UCI der französischen Zeitung „Le Parisien“.

Der Clenbuterol-Nachweis bei Contador werfe „einen Schatten auf die Tour de France des letzten Jahres“, meinte der Ire, der sich in der Vergangenheit mit Kritik am Spanier auffallend zurückgehalten hatte.

McQuaid betonte erneut, dass er gehe nicht davon ausgehe, Contador bei der Tour im Juli zu sehen: “Wenn es bis März keine Entscheidung gibt, ist es zu spät, um sich auf die Tour vorzubereiten“, sagte er. Der dreimalige Gewinner der Frankreich-Rundfahrt war nach Bekanntwerden des Clenbuterol-Befundes zum Ende der vergangenen Saison suspendiert worden. Derzeit liegt der Fall beim spanischen Verband, der UCI und Welt-Anti-Doping-Agentur WADA vor einem Urteil um Hilfe gebeten hat. Contador hatte positiven Test mit dem Verzehr von verseuchtem Fleisch erklärt.

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