WADA und UCI wollen Kostenübernahme

Fall Contador: Muss Spanischer Verband 450.000 Euro zahlen?


Könnte teuer werden: Der Fall Contador | Foto: ROTH

24.10.2012  |  (rsn) – Der Fall Contador könnte den spanischen Radsportverband RFEC teuer zu stehen kommen: Der Radsport-Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA wollen, dass die ihnen entstandenen Kosten für Anwälte, Zeugen, Sachverständige und verschiedene Recherchen von den Spaniern bezahlt werden. Es handelt sich dabei laut El País um etwa 450.000 Euro, die das Wiederaufnahmeverfahren gegen Contador gekostet habe. 

Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird über den Fall entscheiden und das Resultat vor Ende Oktober bekanntgeben. 

Das Vorhaben von UCI und WADA ist ein schwerer Schlag für die RFEC: „Uns wurden sowieso schon die Gelder gekürzt. Wir haben natürlich den Internationalen Sportgerichtshof schon um die Erlassung der Kosten gebeten", hieß es.

Der Spanische Radsportverband argumentiert, dass man nach dem Freispruch für Contador in erster Instanz beim Wiederaufnahmeverfahren durch die UCI nicht interveniert habe und deshalb nicht für die Kosten aufkommen müssten. Falls doch, würde die Zahlung der RFEC beträchtlichen Schaden zufügen.

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