Erstes Duell bei der Katalonien-Rundfahrt

Basso freut sich über Contadors Rückkehr

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Ivan Basso (Liquigas-Cannondale) Foto: ROTH

28.02.2011  |  (rsn) – Einen ähnlich erfolgreichen Saisoneinstand hat Ivan Basso (Liquigas-Cannondale) zuletzt vor fast genau zehn Jahren gefeiert. Im Februar 2001 gelang dem Italiener nämlich bei der Mittelmeer-Rundfahrt ein Etappensieg am Mont Faron. So früh im Jahr war Basso danach nie wieder erfolgreich - bis zum Sonntag, als er den GP Lugano gewann. Auch wenn das große Saisonziel des 33-Jährigen die Tour de France ist, hatte sich Basso vorgenommen, in diesem Jahr schon früher in guter Form zu sein.

“Ich wollte starker sein als im vergangenen Frühjahr, denn mir hat es nicht gefallen, wie es damals bei mir gelaufen ist”, erklärte Basso der Gazzetta dello Sport nach seinem ersten Saisonsieg. „Ich sage nicht, dass ein Champion immer in der Lage sein sollte zu gewinnen, aber er sollte immer überzeugend auftreten.“ Das war dem Norditaliener bereits eine gute Woche zuvor mit seinem zehnten Platz beim Trofeo Laigueglia gelungen.<

Als nächste Rennen stehen Tirreno-Adriatico, die Katalonien-Rundfahrt und die Baskenland-Rundfahrt in Bassos Rennkalender. Dabei sieht der zweifache Girosieger die Bergankunft in Andorra im Rahmen der Katalonien-Rundfahrt als eines der wichtigsten Rennen seiner Tour-Vorbereitung an – vor allem, weil er dort voraussichtlich auf den Spanier Alberto Contador (Saxo Bank-SunGard) treffen wird.

Die Rückkehr des dreifachen Toursiegers begrüßte Basso trotz dessen positiver Clenbuterol-Tests und des einhelligen internationalen Protests gegen den Freispruch durch den Spanischen Verband uneingeschränkt. “Ich bin froh, dass Alberto dabei sein wird, er ist ein Fahrer, den ich sehr bewundere”, sagte Basso, der selber wegen seiner Verwicklung in den Fuentes-Skandal bereits eine Dopingsperre absitzen musste. „Bei der Tour 2010 hat er mir schon in der ersten Runde den K.O. verpasst. Aber ich bin bereit von vorne zu beginnen. Klar: Contador ist Contador und wenn er angreift, dann tut es weh, aber diesmal werde ich nicht schon gleich nach dem Start geschlagen sein.“
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