Tour Down Under: Spanier beschert Katjuscha ersten Saisonsieg

Freire noch immer einer der Schnellsten


Oscra Freire (Katjuscha) freut sich über seinen Sieg auf der 4. Etappe der Tour Down Under. | Foto: ROTH

20.01.2012  |  (rsn) – Oscar Freire hat dem von Hans-Michael Holczer geleiteten Katjuscha-Rennstall bei der Tour Down Under den ersten Sieg der Saison beschert. Der 35 Jahre alte Spanier, der zum Saisonende 2011 Rabobank verlassen hat und bei Katjuscha sein voraussichtlich letztes Profijahr bestreiten wird, ließ auf der 4. Etappe im Sprint einer rund 50-köpfigen Spitzengruppe Gerald Ciolek (Omega Pharma-QuickStep) und Daniele Bennati (RadioShack-Nissan) hinter sich und bewies, dass er auf anspruchsvollem Terrain noch immer zu den schnellsten Fahrern im Peloton zählt.

“Ich habe mich heute gut gefühlt, besonders in den Anstiegen. Außerdem waren meine Teamkollegen immer nahe bei mir und haben mir sehr geholfen. Sie haben ihr Bestes für den Sieg heute gegeben, der deshalb nicht nur mir, sondern genauso ihnen gehört“, resümierte Freire nach der Etappe.

Freires Sportlicher Leiter Dmitry Konyshev lobte nicht nur die Vorstellung seines Kapitäns – „das war ein perfekter Sprint“ - , sondern die Leistung der gesamten Mannschaft, die mit dem Letten Gatis Smukulis einen Fahrer in die Gruppe des Tages platzieren konnte und danach der von der Sportlichen Leitung vorgegebenen Marschroute folgte.

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„Wir wussten, dass der Anstieg rund 20 Kilometer vor dem Ziel von entscheidender Bedeutung sein würde“, sagte Konyshev. „Oscar war in guter Verfassung, aber das Team hat speziell am letzten Berg und danach für ihn gearbeitet.“

In die entscheidende 5. Etappe mit Ziel am Old Willunga Hill geht Katjuscha jetzt sogar mit zwei Optionen für die Gesamtwertung. Freire belegt mit nur zwei Sekunden Rückstand auf den Schweizer Martin Kohler (BMC) zeitgleich mit dem Australier Michael Matthews (Rabobank) den dritten Platz. Und auf Rang neun lauert sein Teamkollege Eduard Vorganov mit acht Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden.

„Wir hoffen, dass Freire ganz vorne wird mitmischen können, und außerdem haben wir Vorganov, der sich hier bisher sehr aktiv gezeigt hat. Er wird auch um den Sieg kämpfen können“, meinte Konyshev zu den Aussichten seines Teams.

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