Belgier nach Schwindelattacken im Krankenhaus

Roelandts: Rückschlag im Heilungsprozess

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Jürgen Roelandts (Lotto-Belisol) mit Halskrause | Foto: ROTH

14.02.2012  |  (rsn) – Der bei der Tour Down Under schwer gestürzte Jurgen Roelandts (Lotto-Belisol) wird in der Frühjahrssaison wohl keine Rennen mehr bestreiten können. Grund sind neurologische Probleme, die den Heilungsverlauf verzögern.

Roelandts war am vergangenen Wochenende wegen Schwindels nach Rücksprache mit seinen Ärzten in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 26 Jahre alte Belgier hatte sich in Australien zum Saisonstart einen Halswirbel gebrochen. Die darauf folgende Operation hatte Roelandts gut überstanden.

Wie sein Team mitteilte, hat ein geschlossenes Blutgefäß, das zu einem Blutmangel in Teilen von Roelandts Kleinhirn führte, zu den Schwindelattacken geführt. Der Teamkollege von André Greipel wird drei Tage lang zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben müssen und nicht wie geplant ein Trainingslager in Portugal absolvieren können.

Wie Lotto-Teamarzt Jan Mathieu gegenüber Sporza mitteilte, wird der Belgische Meister von 2008 wohl keine Rennen mehr in diesem Frühjahr bestreiten. Roelandts hatte auf einen Einsatz bei Tirreno-Adriatico Mitt März gehofft. „Das einzige, was jetzt zählt, ist seine Gesundheit, die ist wichtiger als seine Karriere als Rennfahrer. Es wird noch genügend Flandern-Rundfahrten geben“, erklärte Mathieu.

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