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20.10.2026 | (rsn) – Wie jedes Jahr kursieren kurz vor der Streckenpräsentation der kommenden Tour de France viele Meldungen und Spekulationen zur Route der bedeutendsten Rundfahrt der Welt. Zwei Tage vor der Veranstaltung im Pariser Palais des Congrès steht offiziell erst fest, dass der Grand Départ so weit nördlich wie noch nie in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt ausgetragen wird.
Der Grand Départ der 114. Ausgabe der Tour findet nämlich am 2. Juli in der schottischen Metropole Edinburgh statt. Von dort geht es ins englische Carlisle, ehe die Hafenstadt Liverpool Ziel des zweiten Tagsabschnitts sein wird. Die 3. Etappe führt von Welshpool weiter nach Südwesten in die walisische Hauptstadt Cardiff.
Nach dem frühen ersten Ruhetag geht es am 6. Juli auf französischem Boden weiter – und zwar ziemlich sicher in der Normandie, wo die 4. Etappe in Cherbourg an der Côte de La Glacerie (1,8 km, 6,2 %) enden soll. Danach führt die Strecke in die Bretagne, wo Plumelec Etappenziel sein soll – genau gesagt die Cote de Cadoudal (1,7 km, 6,2 %) Über Angers erreicht die Tour dann Blois, wo am 9. Juli das erste Einzelzeitfahren gestartet werden soll – Ziel ist demnach Chambord.
Nach einer Übergangsetappe nach Le Creusot steht laut den Spekulationen am 11. Juli die erste Bergetappe des Rennens an. Das neunte Teilstück soll durch den Jura führen und auf dem Col du Grand Colombier enden. Dort gewann zuletzt Michal Kwiatkowski die damalige 13. Etappe der Tour, die diesmal angeblich nur eine Bergankunft in den Alpen aufweist – und zwar am Ende der 11. Etappe in Les Saisies. Die Skistation gäbe demnach ihre Tour-Premiere.
Über einige Übergangsetappen steuert der Tour-Tross dann die Pyrenäen an. Als mögliche Zielorte auf dem Weg dorthin werden Valence, Montpellier, Albi sowie Mende genannt. Das Ziel dieser anspruchsvollen Etappe durch das Zentralmassiv wäre dann der Montée Laurent Jalabert am Flugfeld von Mende.
Nach dem dritten Ruhetag soll ein zweites Einzelzeitfahren – womöglich in Toulouse – den Start in die letzte und entscheidende Woche bilden. Es folgen laut Meldungen zwei schwere Pyrenäenetappen, die erste soll am 22. Juli zum Col de Portet führen, die zweite am drittletzten Tourtag nach Laruns.
Das vorletzte Teilstück soll dann wieder eine Überführungsetappe Richtung Paris sein, wo am 25. Juli das große Finale ansteht. Dann allerdings möglicherweise wieder ohne die Überquerung des Montmartre, was besonders die Sprinter freuen dürfte.
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