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27.04.2026 | (rsn) – Platz 26 bei Lüttich-Bastogne-Lüttich (1.UWT) und lange mit Tuchfühlung zur absoluten Weltspitze – Georg Zimmermann (Lotto – Intermarché) kann mit seinem Abschluss der Ardennen-Klassiker zufrieden sein. In Lüttich überquerte er die Ziellinie in einer Gruppe mit seinem etatmäßigen Kapitän Lennert Van Eetvelt. Als bei den Superstars an der Cote de la Redoute und der Cote de Roche-aux-Faucons im Finale richtig die Post abging, musste aber auch der Deutsche Meister einsehen, dass es für mehr derzeit nicht reicht.
“Ich bin zufrieden heute“, sagte er im Ziel gegenüber radsport-news.com. “Ich bin gut durchgekommen, am Ende aber auch ein bisschen von der Realität eingeholt worden. Ich habe mich gut gefühlt und mich richtig gefreut, mit den Besten in Roche-aux-Faucons reinzufahren.“ Über die Anfangsphase konnte er gegenüber RSN Einblicke in den Sturz und den folgenden Split im Hauptfeld geben. ___STEADY_PAYWALL___
Im Finale war es vorbei für den Deutschen, der das Ziel schließlich mit 3:43 Minuten Rückstand auf den Sieger Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) erreichte. Damit kann Zimmermann zufrieden sein und es bietet sich ihm im Frühjahr eine weitere Gelegenheit, sich und sein Meistertrikot zu präsentieren: bei Eschborn-Frankfurt (1.UWT) am 1. Mai nämlich. Das Rennen rund um die Finanzmetropole am Main dürfte Zimmermann durch das anspruchsvollere Profil mehr als in der Vergangenheit entgegenkommen.
“Ich bin drei gute Ardennenklassiker gefahren, jetzt kommt noch der Freitag mit Eschborn-Frankfurt und dann bekomme ich eine wohlverdiente Pause“, blickte er voraus. 2023 landete er bei dem deutschen Klassiker auf Rang sieben.
Mit seinem bisherigen Frühjahr ist Zimmermann insgesamt zufrieden – mit einer, umso ärgerlicheren Ausnahme. “Ich bin ein gutes Tirreno-Adriatico gefahren, ein gutes Mailand-Sanremo, dann die Baskenland-Rundfahrt. Da war ich richtig gut drauf und war topmotiviert, musste aber leider mit Magenproblemen aufgeben. Das war ein bisschen schade, weil da hätte ich auch freie Fahrt vom Team gehabt. Von daher habe ich da eine große Chance ein bisschen unglücklich liegenlassen müssen“, analysierte der 28-Jährige.
Georg Zimmermann in der Ausreißergruppe während der 5. Etappe von Tirreno-Adriatico (2.UWT) | Foto: Cor Vos
Auf ein echtes Topergebnis müssen Zimmermann und sein neu zusammengestelltes belgisches Team weiterhin warten. Youngster Van Eetvelt blieb bei seinen bisherigen Rundfahrten etwas hinter den Erwartungen des Teams zurück, ausgerechnet im Baskenland konnte Zimmermann nicht in die Bresche springen. So bleibt ein Sechster Platz bei der UAE Tour das Topergebnis des belgischen Kapitäns, Sprinter Arnaud De Lie wurde Vierter bei In Flanders Fields. Mit der guten Form aus den Ardennen-Klassikern kann Zimmermann vielleicht in Frankfurt im Trikot des Deutschen Meisters noch ein gutes Ergebnis einfahren.
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