der Nachfolge-Band von „Rennfahrerblut ist keine Buttermilch“

Das neue Buch der Radsport-Zitate: "Spinning ist was für Friseure"

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| Foto: Covadonga Verlag

08.07.2013  |  „Immer dasselbe. Du denkst, da liegt eine blutende Karotte auf der Straße, dabei ist es nur ein Euskaltel-Fahrer“, spottete der australische Straßen-Meister Matthew Lloyd. „Wenn ein Fußballer hinfällt, schreit er nach seiner Mami. Wenn ein Radprofi hinfällt, schreit er nach einem neuen Rad“, hielt Gerrie Knetemann dagegen, der niederländische Rad-WM-Held von 1978.

Er ist da, gerade rechtzeitig zur Jubiläums-Tour: der lang erwartete Nachfolge-Band von „Rennfahrerblut ist keine Buttermilch“. Unter dem programmatischen Titel "Spinning ist was für Friseure" präsentiert der Sport-Journalist Andreas Beune eine neue, äußerst unterhaltsame Sammlung mit hunderten Zitaten aus der Welt des Radsports: Weis- und Bosheiten, Liebes- und Kriegserklärungen, Skurriles und Erhellendes...

„Doping im Radsport? Herrjemine, ich verstehe gar nicht, warum es da eine solche Aufregung gibt. Ich setze ja auch eine Brille auf, um das Rennen zu sehen“, erbat sich der berühmte Filmregisseur Jean-Luc Godard ein wenig mehr Contenance von den Empörten. „Ein Radrennfahrer auf dem Gipfel des Mont Ventoux ist kein Anblick für seine Mutter“, sorgte sich Louison Bobet während der Tour de France der 1950er um seine telegene Optik.

Dauerbrenner Jens Voigt brauchte knapp ein halbes Jahrhundert später am Col de la Madeleine nur drei berühmte Worte, um die Beschwerlichkeiten seiner Profession auf den Punkt zu bringen: „Shut up, legs!“

Nach dem großen Erfolg seines ersten Zitate-Buchs „Rennfahrerblut ist keine Buttermilch“ hat Andreas Beune noch einmal hunderte bemerkenswerte Aussprüche aus der Welt der Pedalritter zusammengetragen. Verbale Ausrutscher und Start-Ziel-Siege sind darunter, gewiefte und lebenskluge Bonmots, von extremer Sauerstoffschuld zeugende Injurien oder auch einfach nur saukomische Twitter-Notizen und Interviewfetzen.

So beweist auch Beunes neuer Sprüche- und Zitatenschatz, dass der Radsport zumindest als Schule loser Mundwerke und pointierter Weisheiten weit besser ist als sein Ruf.

Der Autor
Andreas Beune, 1972 geboren in Dissen, Studium der Geschichte und Soziologie an der Universität Bielefeld, lebt als freier Journalist in Bielefeld. Er sit Mitbegründer des Arminia-Bielefeld-Fanzines "Um halb vier war die Welt noch in Ordnung", und Redakteur beim "Bielefelder StadtBlatt".
Buchveröffentlichungen u.a. "Ohne Fußball wär'n wir gar nicht hier" (Verlag Die Werkstatt, 2012).
Im Covadonga Verlag erschienen bislang: "Did Not Finish", "Rennfahrerblut ist keine Buttermilch" und "Kette rechts! Im großen Gang durch das unnütze Radsportwissen".

 
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