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13.02.2017 | (rsn) – Richie Porte (BMC) scheint mit 32 Jahren auf dem Gipfel seines Könnens. Das bewies der Australier zu Saisonbeginn bei der Tour Down Under, die er erstmals in seiner Karriere für sich entscheiden konnte. Nun will Porte auch bei der Tour de France zuschlagen und fühlt dafür die Zeit gekommen.
"Cadel (Evans) war 34, als er gewann, Wiggins war 32, das ist jetzt also für mich der richtige Zeitpunkt für mich, wenn ich was erreichen will. Ich weiß, dass ich ein echter Kandidat bin, und ohne Pech kann ich auf dem Podium landen“, sagte der kleine Tasmanier der Zeitung The Examiner. Bei der letztjährigen Frankreich-Rundfahrt hat Porte mit seinem fünften Gesamtrang bewiesen, dass er dieses Ziel tatsächlich erreichen kann - zumal er sich nach einem Defekt auf der 2. Etappe einen Rückstand einhandelte, den er mit Blick auf das Podium trotz einer starken dritten Woche letztlich nicht mehr wettmachen konnte.
Zudem musste der Rundfahrtspezialist sich im vergangenen Jahr, seinem ersten im BMC-Team, die Kapitänsrolle noch mit Tejay van Garderen teilen. Der US-Amerikaner wird diesmal aber auf den Giro d’Italia ausweichen, so dass sich BMC bei der 104. Tour ganz auf Porte ausrichten kann. Das Vertrauen der Teamleitung äußert sich auch darin, dass sie dem Kapitän erlaubte, sich individuell in seiner Wahlheimat Monaco auf die Saison vorzubereiten. "Das Team weiß, dass ich zuhause besser als in Camps trainiere. Es schickt mir sogar Mechaniker, was ganz großartig ist“, erläuterte Porte.
Seinen Saisoneinstand in Europa wird er am 21. Februar beim französischen Eintagesrennen La Provence geben, das ihm zur Vorbereitung auf die Fernfahrt Paris-Nizza dient, die er bereits 2013 und 2015 gewinnen konnte. Mit einem möglichen dritten Sieg im Rücken würde Porte mit noch mehr Zuversicht bei der Tour antreten.
"Es ist nach wie vor das größte Rennen, das ich gewonnen habe, und es fühlt sich für mich wie ein Heimrennen an. Es endet ganz in der Nähe meines Zuhauses in Monaco, eine der Etappen verläuft nur fünf Kilometer von meinem Haus entfernt“, so der BMC-Profi über das erste große Mehretappenrennen der Saison.
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