“Er muss dafür bezahlen“

Reichenbach sucht nach Video-Beweis für Moscon-Attacke

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Sebastien Reichenbach (FDJ) hat Anzeige gegen Gianni Moscon (Sky) erstattet. | Foto: Cor Vos

25.10.2017  |  (rsn) - Sebastien Reichenbach ist auf der Suche nach Zeugen, die gefilmt haben, wie ihn der Italiener Gianni Moscon (Sky) beim italienischen Eintagesrennen Tre Vali Varesine bei Tempo 60 vom Rad gestoßen haben soll. Dabei baut der 28-jährige Schweizer, der sich bei dem Sturz den Ellenbogen brach und Mikrorisse im Becken zuzog, auf den “Video-Beweis” - bisher allerdings ohne Ergebnis.

Reichenbach ist auf der Suche nach einem Video, das seine Vorwürfe bestätigen könnte. "Vielleicht hat ja ein Zuschauer die Situation gefilmt. Bisher hatte ich aber keinen Erfolg", sagte der FDJ-Profi, der nach erfolgreicher Operation auf Krücken geht und noch monatelang ausfallen wird, dem Schweizer Boulevardblatt "Blick“.

Reichenbach hat auf Anraten seines Teams Moscon, der jede Schuld leugnet, in Italien und auch beim Radsportweltverband UCI angezeigt. Über die Erfolgsaussichten seiner Klage zeigte er sich zwar skeptisch, betonte aber die Notwendigkeit seines Vorgehens. "Es geht darum, ein Exempel zu statuieren. Es gibt keine andere Lösung. Er muss dafür bezahlen“, so Reichenbach, der offenbar davon ausgeht, dass die Aussagen anderer Profis, die Zeuge des Vorfalls bei Tre Valli Varesine gewesen waren, nicht ausreichen könnten.

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