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10.02.2018 | (rsn) - Wie angekündigt stand heute die Königsetappe auf dem Programm. Das heißt zwei Berge plus Bergankunft. Ich denke, man hört schon heraus, dass das Profil genau auf mich bzw. auf uns zugeschnitten war, ... nicht.
Direkt nach dem Start ging es die erste Sechs-Kilometer-Rampe hoch. Es wurde ein sehr sportliches Tempo angeschlagen, bei dem Richard, Florian, Tobi und Joshi, der sogar mit attackierte, gut folgen konnten. Wohingegen Helene (F. Schormair), Luca und ich ordentlich am Klemmen waren.
Danach wurde es auch nicht viel leichter, da es wellig auf einem Plateau weiterging. Der zweite Berg wurde auf einer Runde zweimal gefahren, deren Anfahrt allerdings wieder mal eine Überraschung bereithielt. Glücklicherweise waren Joshi und ich schon vorne als wir auf den sehr schmalen, sehr eklig profilierten und sehr kurvigen, zehn Kilometer langen Abschnitt einbogen. Dort packten die Delko-Marseille-Jungs ihren Heimvorteil aus und hat ordentlich von vorne rasiert. So durften wir dann ziemlich angegraut in den Berg reinfahren. Nach den ersten drei Kilometern musste ich den Tatsachen in die Augen sehen und koppelte gekonnt ab.
Oben habe ich mich mit Tobi, Helene und Richi im Grupetto wiedergefunden, dann konnten wir nach einer rasanten Abfahrt Flo und Joshi aufgabeln. Jetzt mussten wir nur noch einmal den Traum von Berg bewältigen, den wir in einem moderaten Tempo hochfuhren, was nicht heißen soll, dass ich irgendwie hätte schneller fahren können.
Als Fazit kann ich sagen, dass wir eine sehr kompakte Fahrweise gerade am Ende an den Tag legen konnten. Wir haben das Grupetto in Überzahl besetzt, lediglich Luca tanzte aus der Reihe und belegte mit nur sechs Minuten Rückstand einen sehr guten 46. Platz. Wir sind alle durchgefahren und keiner hat die Karenz nicht geschafft, damit sind wir, denke ich, in unseren Möglichkeiten geblieben. Jetzt heißt es wieder gut regenerieren und morgen nochmal schauen, was die Beine hergeben.
See You.
Euer Robert
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