LottoNL-Jumo ohne Martens, Battaglin Kapitän

Boom mit Klassiker-Comeback bei Volta Limburg Classic

Foto zu dem Text "Boom mit Klassiker-Comeback bei Volta Limburg Classic"
Lars Boom (LottoNL-Jumbo) | Foto: Cor Vos

29.03.2018  |  (rsn) - Eigentlich hatte Lars Boom (LottoNL-Jumbo) am Sonntag mit großen Ambitionen bei der Flandern-Rundfahrt am Start stehen wollen. Doch Herzrhythmusprobleme zu Beginn des Jahres, die operativ behoben werden mussten, machten dem Niederländer einen Strich durch die Rechnung. Nachdem er Anfang des Monats bei Pars - Nizza erste Gehversuche unternahm, steht am Samstag bei Volta Limburg Classic (1.1) das erste Eintagesrennen der Saison für den 32-Jährigen auf dem Programm.

Vom Profil her hätte das Klassiker-Comeback für Boom sicherlich leichter sein dürfen. Denn auf den 197,5 Kilometern rund um Eijsden stehen gleich 38 Anstiege auf dem Programm. Doch der LottoNL-Profi hebt das Positive hervor. "Es ist gut, dass es nicht gleich ein WorldTour-Rennen ist", spielte er auch auf die Besetzung an. Denn sein LottoNL-Jumbo-Team ist in der Heimat die einzige Equipe der höchsten Kategorie.

Zum anderen sieht sich Boom auch durch ein Höhentrainingslager auf den anspruchsvollen Kurs gut vorbereitet. Die Kapitänsrolle wird der Klassikerspezialist am Samstag bei der "Hölle von Mergelland" selbstredend aber nicht übernehmen. Und da auch Paul Martens nicht am Start stehen wird - "Ich fahre ab Montag die Baskenland-Rundfahrt, das wäre in Kombination dann zu viel"; verriet Martens gegenüber radsport-news.com - wird der Italiener Enrico Battaglin in erster Linie für ein Top-Resultat verantwortlich sein.

Die Hauptrivalen von LottoNL-Jumbo um Battaglin, der 2015 Vierter wurde, werden Titelverteidiger Marco Canola (Nippo-Vini Fantini), Ben Hermans (Israel Cycling Academy), Nick van der Lijke, Pieter Weening (beide Roompot), Jan Tratnik (CCC Sprandi) und Jerome Baugnies (Wanty-Groupe Gobert) sein.

Für Boom geht es darum, sich auf dem anspruchsvollen Kurs zu testen und um zu sehen, wie sein Herzschlag reagiert. "Ich werde aber nicht ständig auf meinen Herzschlag schauen, das analysieren wir dann nach dem Rennen"; erklärte Boom, der anfügte. "Ich bin fit und freue mich auf das Rennen. Aber bei extremen Anstrengungen kann ich noch nicht meinen Maximalherzschlag erreichen. Um aber in diese Richtung wieder zu kommen, ist das Rennen ideal."

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