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22.04.2018 | (rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? Ab sofort gibt Ihnen radsport-news.com kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichtigsten Wettbewerbe.
Lüttich-Bastogne-Lüttich (1.UWT) - 258 Kilometer
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Kroatien-Rundfahrt (2.HC), 6. Etappe - 151 Kilometer
Am letzten Tag müssen die Fahrer 151 Kilometern von Samobor nach Zagreb zurücklegen. Eine Ehrenfahrt für Spitzenreiter Kanstantsin Siutsou (Bahrain-Merida) wird es nicht werden. Dazu ist sein Vorsprung von acht Sekunden seinen schärfsten Verfolger Pieter Weening (Roompot) zu gering und die Streckenführung auf dem Rundkurs von Zagreb zu anspruchsvoll. Vor allem der kurze Schlussanstieg über Kopfsteinpflaster bietet nochmals die Möglichkeit zur Attacke. Für den Etappensieg kommen antrittsstarke Faher wie Sondre Holst Enger (Israel Cycling Academy), Enrico Barbin (Bardiani-CSF) oder Juan José Lobato (Nippo Vini Fantini) in Frage.
Vuelta a Castilla y Leon (2.1), 3. Etappe - 165 Kilometer
Nach zwei Sprintentscheidungen könnte ein ähnliches Szenario auch am Schlusstag eintreten. Auf den 165 Kilometern von Segovia nach Avila steht 20 Kilometer vor dem Ziel noch ein Anstieg der 2. Kategorie auf dem Programm und auch die Zielgerade in Avila führt bergauf. Für Spitzenreiter Carlos Barbero (Movistar) wird es also keine einfache Aufgabe, in seiner Heimat einen Start-Ziel-Sieg zu erringen. Vor allem die starke Konkurrenz von Euskadi auf den Plätzen zwei bis vier wird alles daran setzen, dem Movistar-Sprinter noch den Sieg zu entreißen.
Giro dell`Appennino (1.1) - 195 Kilometer
Nur zwei Tage nach der schweren Tour of the Alps geht es in Italien mit einem ausgesprochen anspruchsvollen Eintagesrennen über 195 Kilometer weiter. Entscheidend wird bei der Fahrt über sieben Bergwertungen wohl der Passo della Bocchetta nach 137 Kilometern sein. Der Anstieg ist acht Kilometer lang, im Schnitt 7,7 Prozent steil und erreicht im unteren Teil Steigungsgrade von 19 Prozent. Aber auch danach folgen mit dem Franconalto (km 152) und dem Passo dei Giovi (km 165) noch zwei weitere Anstiege, ehe es auf den letzten 30 Kilometern bergab ins Ziel nach Genua geht, wo die Zielgerade ansteigend verläuft. In Abwesenheit sämtlicher WorldTour-Teams schickt der polnische Zweitdivisionär CCC Sprandi mit Michal Schlegel und Manuel Antunes gleich zwei Favoriten ins Rennen. Aber auch die Schweizer Roland Thalmann (Vorarlberg-Santic) und Colin Stüssi (Amore e Vita), den Italiener Giulio Ciccone (Bardiani-CSF) und den Russen Sergej Firsanov (Gazprom-RusVelo) muss man auf der Rechnung haben.
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