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22.04.2018 | (rsn) - Nur wenige Minuten nach dem Sieg von Giulio Ciccone beim Giro dell`Appennino (1.1) hatte das Bardiani-CSF-Team erneut Grund zum Jubel. Bei der Kroatien-Rundfahrt entschied Paolo Simion aus einer Ausreißergruppe heraus die Schlussetappe in Zagreb vor seinem Teamkollegen Mirco Maestri für sich und sorgte bei der sechstägigen Rundfahrt bereits für den zweiten Doppelerfolg, nachdem bereits Fabio Tonelli auf dem 4. Teilstück vor Teamkollege Enrico Barbin gewonnen hatte.
"Wir haben heute gezeigt, dass Teamarbeit einen echten Mehrwert hat. Als Amateur habe ich oft gewonnen, jetzt als Profi musste ich drei Jahre warten. Das war nicht einfach. Umso mehr freue ich mich über diesen Erfolg", sagte Tagessieger Simion.
Einen starken vierten Etappenrang fuhr der Schweizer Fabian Lienhard (Holowesko) heraus, der sich im Sprint der Verfolger nur Eduard Grosu (Nippo Vini Fantini) geschlagen geben musste. Auch der Luxemburger Alex Kirsch (WB Aquaprotect Veranclassic) auf Rang sechs wusste zu überzeugen.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es derweil keine Veränderungen mehr. Kanstantsin Siutsou (Bahrain-Merida) siegte am Ende mit elf Sekunden Vorsprung auf den Niederländer Pieter Weening (Roompot). Rang drei ging an den Kasachen Yevgeniy Gidich (Astana). "Die beste Variante, ein Führungstrikot ist zu attackieren. Das habe ich am Ende noch mal gemacht. Ich bin froh, dass wir wie im letzten Jahr wieder die Gesamtwertung gewinnen konnten. Ich denke, wir sind bereit für den Giro"; meinte Siutsou.
Die Schlussetappe wurde über weite Strecken von einer sechs Fahrer starken Spitzengruppe um Maestri und Simion bestimmt. Mehr als fünf Minuten gestand das von Bahrain-Merida angeführte Feld den Ausreißern nicht zu und auf die letzten 50 Kilometer nahm das Sextett nur noch knapp zwei Minuten an Vorsprung mit. Als es schließlich 13 Kilometer vor dem Ziel nach Zagreb hinein ging, wo noch zwei Runden auf dem anspruchsvollen, 6,5 Kilometern langen Rundkurs absolviert wurden, setzten sich Maestri und Simion von ihren Begleitern im Kopfsteinpflasteranstieg hinauf zum Ziel ab - mit einem Vorsprung von 30 Sekunden auf das Feld.
Diesen behauptete das tapfer kämpfende Duo bis zum Fuß der 600 Meter langen Schlusssteigung. Hier ließ Simion seinen Teamkollegen Maestri stehen und sicherte sich seinen ersten Saisonerfolg. Hinter Maestri gewann Grosu den Sprint der Verfolger und wurde Dritter.
Tageswertung:
1. Paolo Simion (Bardiani-CSF)
2. Mirco Maestri (Bardiani CSF) +0:10
3. Eduard Grosu (Nippo Vini Fantini) +0,:25
4. Fabian Lienhard (Holowesko) s.t.
5. Sondre Holst Enger (Israel Cycling Academy)
Endstand:
1. Kanstantsin Siutsou (Bahrain-Merida)
2. Pieter Weening (Roompot) +0:11
3. Yevgeniy Gidich (Astana) +1:01
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