Als Reaktion auf die Corona-Pandemie

UCI stoppt internationale Rennen bis zum 3. April

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UCI-Chef David Lappartient | Foto: Cor Vos

15.03.2020  |  (rsn) - Wegen der Corona-Pandemie hat der Radsportweltverband UCI am Sonntag mit sofortiger Wirkung alle Rennen des internationalen Kalenders bis zum 3. April in Ländern, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Risikogebiet eingeschätzt werden, suspendiert.

Damit folgt die UCI der allgemeinen Tendenz, bis auf Weiteres keine Sportevents auszutragen. Zu den wenigen Ausnahmen gehören bisher die die amerikanischen Mountainbike-Kontinentalmeisterschaften und die Tour of Thailand.

Zudem wird die UCI zum Schutz ihrer Mitarbeiter und gemäß der von der Schweizer Regierung erlassenen Richtlinie ihren Hauptsitz, das UCI World Cycling Center in Aigle, schließen. Für die 120 Angestellten wird ein Beschäftigungsplan aktiviert, in dessen Rahmen ab dem 17. März Heimarbeit („Home-Office“) gehört.

Man werde "zu einem späteren Zeitpunkt" über die Möglichkeit einer Neuansetzung von verschobenen Rennen informieren, “allerdings ohne jegliche Garantie“, wie es in dem Statement weiter hieß.

"Die mit dem Coronavirus verbundene internationale Situation hat sich in letzter Zeit insbesondere in Europa verschärft, was die Behörden dazu veranlasst hat, drastische Maßnahmen zu ergreifen, die insbesondere einen großen Einfluss auf unseren Sport haben", wurde UCI-Präsident David Lappartient zitiert. "Angesichts dieser beispiellosen und sich ändernden Situation müssen wir uns anpassen und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um so weit wie möglich die Sicherheit der Menschen bei unseren Veranstaltungen sowie die sportliche Gerechtigkeit zu gewährleisten.“

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