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Das war der 30. Profisieg für Jonathan Milan. Und Isaac del Toro gewann erstmals in seiner Karriere eine World-Tour-Rundfahrt. Ich verabschiede mich von der UAE-Tour. Bis bald mal wieder.
Damit gewinnt Isaac del Toro (UAE - Emirates - XRG) die UAE-Rundfahrt 2026. In den Top 10 hat sich nichts mehr getan, sodass Antonio Tiberi (Bahrain - Victorious) und Luke Plapp (Jayco - AlUla) das Podium komplettieren.
Milan geht früh in die Spitzenposition und lässt keinen Zweifel aufkommen. Blikra hatte zwar sein Hinterrad, konnte dem Speed des Italieners aber nichts entgegensetzen. Der Norweger wurde Zweiter vor Sam Welsford (Ineos Grenadiers), Ethan Vernon (NSN Cycling) und Matteo Malucelli (XDS - Astana).
Soudal - Quick Step übernimmt die Spitze. Doch Consonni verdrängt diesen Zug wieder. Dahinter steckt Max Walscheid - der soll dann heute also für Milan anfahren.
2000 Meter vor Schluss sind die Ausreißer gestellt.
Simone Consonni (Lidl - Trek) hat Milan bereits ans Hinterrad genommen. Nach wie vor wehren sich die Ausreißer verzweifelt gegen die Übermacht dahinter. Aber es wird gleich zum Zusammenschluss kommen.
Noch 5000 Meter und 15 Sekunden Abstand. Sie fahren jetzt Vollgas. Nach wie vor sind Uno-X, Lotto - Intermarché, Lidl - Trek und XDS - Astana ums Tempo bemüht.
Impressionen von der Strecke.
UAE Bike Tour. pic.twitter.com/1pQqQwC80R
— Curt N (@Norsehome1) February 22, 2026
Ein paar Zahlen: 50,3 km/h beträgt das Stundenmittel dieser Etappe. 10.000 Meter vor dem Ziel hat das Quartett noch 20 Sekunden Vorsprung.
Derek Gee-West (Lidl - Trek) spannt sich vor das Feld. Da hat Milan einen ausgezeichneten Edelhelfer. Gestern hatte der Top-Sprinter dieser Rundfahrt hatte gestern am Schlussanstieg auch versucht, so lange wie möglich beim Mann fürs Gesamtklassement seiner Equipe zu bleiben. Sie halten eben zusammen bei Lidl - Trek.
Ezra Caudell muss seine Begleiter ziehen lassen. Mikutis, Thornley, Milesi und Hoole sind also zu vier unterwegs. Und der Abstand beträgt nur noch 28 Sekunden.
Der Abstand zwischen Quintett und Hauptfeld sinkt auf 35 Sekunden. In Distanz umgerechnet sind das 500 Meter.
20 Kilometer liegen noch vor den Teilnehmern dieser Rundfahrt. Am Ende werden sie gut 970 Kilometer abgespult haben. Wer jubelt als letzter Profi? Tatsächlich Jonathan Milan?
Gestern ging die Lücke in der Anfahrt zum Schlussanstieg noch einmal mächtig auf - da hatten die Ausreißer des Tages plötzlich mehr als zwei Minuten Vorsprung statt nur einer Minute. Das wird heute nicht passieren, weil eben kein Berg mehr im Weg steht. 42 Sekunden trennen das Feld von der Spitze.
Noch 30 Kilometer zu absolvieren. Unverändertes Bild - die fünf Ausreißer wehren sich nach Kräften, können ihr Polster auf die jagende Meute aber nicht mehr ausbauen.
Lang auseinandergezogenes Feld. Vervaeke macht heute den Löwenanteil der Nachführarbeit im Hauptfeld. Derzeit genügt dies, um den Rückstand zum Quintett bei 45 Sekunden zu halten.
Dillier befindet sich aktuell hinter dem Feld. Er muss vielleicht mal mit der sportlichen Leitung sprechen. Der Abstand zwischen Spitze und Peloton ist auf knapp 40 Sekunden geschrumpft.
Hoole holt sich den zweiten Zwischensprint des Tages vor Mikutis. Sie sind aber einfach nur drübergerollt. Thornley und Milesi bekamen auch noch Punkte. Allerdings hat Silvan Dillier (Alpecin - PremierTech) diese Sonderwertung sicher.
Evenepoel hatte es wie erwähnt als Ausreißer probiert. Er ist nicht unzufrieden mit der Rundfahrt, spricht trotz Etappensiegs im Zeitfahren allerdings "nicht von seiner besten Woche".
Vorn lösen sie sich fein ab. Und sie halten den Vorsprung recht konstant bei 53 Sekunden.
Die Mannschaften UAE - Emirates - XRG, Uno-X Mobility, Lidl - Trek und XDS - Astana besorgen derzeit die Tempoarbeit im Pulk. Für Uno-X hatte ja Erlend Blikra vor zwei Tagen den zweiten Platz hinter Jonathan Milan (Lidl - Trek) belegt.
So wenig derzeit im Rennen los ist, so spektakulär war heute die Vorbereitung auf die Etappe im Zayed Nationalmuseum von Abu Dhabi.
Finale of UAE Tour in spectacular decor! ???????? ???? pic.twitter.com/dBf4QP1zVl
— Lotto-Intermarché (@LottoIntermarch) February 22, 2026
Der Abstand ist wieder auf 55 Sekunden geschrumpft. Sie haben hinten alles unter Kontrolle.
Die Fahrer haben es heute offenbar eilig, ins Ziel zu kommen. Denn das Durchschnittstempo liegt nach der Hälfte des Rennens bei mehr als 52 km/h. Und es wird wohl kaum mehr deutlich langsamer zugehen.
Kevin Vermaerke (UAE - Emirates - XRG) und George Bennett (NSN Cycling) machen im Peloton die Nachführarbeit. Aktuell liegt der Vorsprung bei 1:05 Minuten. Viel mehr war es im bisherigen Verlauf des Teilstücks auch nicht.
Ausreißer Hoole hat heute ganz unabhängig vom Ausgang der Etappe einen Grund zum Feiern. Der Niederländer ist heute 27 Jahre alt geworden.
Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe) hat es heute zweimal mit einem Angriff versucht. Der Belgier kam aber nicht weg. Ebenso wie Lennert Van Eetvelt (Lotto - Intermarché), der einmal attackiert hatte.
Jan Hirt (NSN Cycling Team) hat die Rundfahrt heute aufgegeben. Schon gestern mussten ja Chris Harper (Pinarello - Q36.5), Robbe Ghys (Decathlon - CMA CGM), Finlay Pickering (Jayco - AlUla) und Martin Bugge (Uno-X Mobility) aufgeben.
Mikutis hat die Fluchtgruppe mit einem Angriff nach 19 Kilometern initiiert. Der Litauer gewann auch den ersten von zwei Zwischensprints am heutigen Tag.
Ein Quintett hat sich aus dem Feld gelöst: Lorenzo Milesi (Movistar), Aivaras Mikutis (Tudor), Ezra Caudell (Modern Adventure), Callum Thornley (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Daan Hoole (Decathlon - CMA CGM) haben 85 Kilometer vor dem Ziel eine knappe Minute Vorsprung.
Um 10.15 Uhr wird die 149 Kilometer lange Etappe gestartet. Gegen 13.30 Uhr sollen die Fahrer das Ziel erreichen. Wir sind ab 11.30 Uhr im LIVE-Ticker dabei. Die Zwischenstände gibt es auf www.radsport-news.com.
Bei der Frage nach dem Top-Favoriten dürften neun von zehn Experten Jonathan Milan (Lidl – Trek) nennen. Doch auch Ethan Vernon (NSN Cycling), Matteo Malucelli (XDS – Astana) und Altmeister Luka Mezgec (Jayco – AlUla) sind gut drauf. Und vielleicht gelingt ja Matteo Milan (Groupama – FDJ) die Überraschung gegen seinen großen Bruder. Einmal war er als Tagesdritter bereits nah dran am Sieg.
Zum Abschluss der UAE Tour 2026 bekommen die schnellen Männer im Feld noch einmal die Gelegenheit, ihre gute Frühform zu beweisen. Der Rundkurs in Abu Dhabi mit Ziel auf der Breakwater-Halbinsel ist topfeben und endet mit einer ebenfalls flachen Ankunft, die an sich ideal ist für einen Massensprint. ABER! Denn wo eine Halbinsel ist, da ist meist auch das Meer nicht weit. Und deshalb könnte der Wind auf dem freien Passagen eine Rolle spielen. Gerade auch in der Schlussphase, wenn es in Richtung Breakwater geht.