Angeblich als Mentor zu Bernal & Co.

Hat Ineos Nibali für 2022 ein Angebot unterbreitet?

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Bis Ende 2021 steht Vincenzo Nibali noch bei Trek - Segafredo unter Vertrag. | Foto: Cor Vos

27.11.2020  |  (rsn) - Bis Ende 2021 steht Vincenzo Nibali noch bei Trek - Segafredo unter Vertrag. Bereits jetzt aber wird kräftig darüber spekuliert, ob der Italiener dann seine Karriere beenden wird. Für Diskussionsstoff sorgte in dem Zusammenhang die Behauptung des italienischen Journalisten Beppe Conti, wonach sein Landsmann noch eine Saison dranhängen könnte - und zwar beim britischen Team Ineos Grenadiers.

“Es mag nicht wahr erscheinen, aber meine Quellen sind sehr gut. Nibali hat von Ineos ein Angebot für 2022 erhalten. Es scheint, dass das Angebot über Pinarello kommt “, sagte Conti im Rahmen der wöchentlich ausgestrahlten Radsportshow von RAI Sport. Der italienische Radschmiede ist Ausrüster von Ineos Grenadiers, zudem fuhr Nibali zum Beginn seiner Karriere bei Fassa Bortolo auf einem Pinarello.

“Die Idee für ihn ist, seine Karriere auf einem Pinarello als Mentor für die Grand-Tour-Fahrer wie Egan Bernal, Tao Geoghegan Hart oder Richard Carapaz zu beenden“, sagte Conti und fügte an, dass Nibali, der vor zwei Wochen seinen 36. Geburtstag gefeiert hat, ein Angebot des britischen Rennstalls erhalten habe.

Dessen Agent Alex Carera betonte war, dass es keine Verhandlungen mit Ineos gegeben habe, dementierte gegenüber cyclingnews offenbar aber nicht Contis Behauptung eines Angebots. “Wir haben keine Gespräche mit Ineos. Vincenzo hat einen Vertrag mit Trek - Segafredo für 2021 und er ist sehr glücklich dort“, so Carera. “Vincenzo muss sich noch wegen seiner Zukunft entscheiden, aber wir haben immer gesagt, wir würden uns im neuen Jahr mit dem Management von Trek - Segafredo treffen, um darüber zu sprechen. Wir würden nur dann andere Optionen und Angebote in Betracht ziehen, wenn wir keine Einigung mit ihnen erzielen würden“, fügte er an.

Nibali selber hatte kürzlich erklärt, dass er sich noch frisch genug fühle, um auch über 2021 hinaus professionell Rad zu fahren.

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