Ergebnisse Frauenrennen - April

Wiebes gewinnt Scheldepreis der Frauen, Klein wird Fünfte

Foto zu dem Text "Wiebes gewinnt Scheldepreis der Frauen, Klein wird Fünfte"
Lorena Wiebes (DSM) hat den 1. Scheldepreis der Frauen gewonnen. | Foto: Cor Vos

07.04.2021  |  (rsn) - Lorena Wiebes hat ihrem Team DSM den ersten Saisonsieg beschert. Die 22-jährige Niederländerin entschied die Premiere des Scheldepreis‘ (1.1) der Frauen für sich und feierte ihren ersten Erfolg seit November 2021, als sie in Spanien den Auftakt der Ceratizit Challenge by La Vuelta gewann.

Wiebes verwies nach 136,2 Kilometern mit Start und Ziel in Schoten im Sprint die Dänin Emma Norsgaard (Movistar) und die Italienerin Elisa Balsamo (Valcar - Travel & Service) auf die Plätze. Beste deutsche Teilnehmerin war Lisa Klein (Canyon - SRAM), die hinter der Norwegerin Emilie Moberg (Drops - Le Col) den fünften Platz belegte.

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Flandern-Rundfahrt: Van Vleuten mit Solo-Sieg, Brennauer Zweite
Zehn Jahre nach ihrem ersten Triumph hat Annemiek van Vleuten (Movistar) erneut die Flandern-Rundfahrt der Frauen gewonnen. Die Europameisterin aus den Niederlanden jubelte nach 152 Kilometern der 18. Ausgabe mit Start und Ziel in Oudenaarde als Solistin nach einer Attacke am Paterberg rund 13 Kilometer vor dem Ziel.

Mit 26 Sekunden Rückstand holte sich die Deutsche Meisterin Lisa Brennauer (Ceratizit - WNT) im Sprint der ersten Verfolgerinnen mit deutlichem Vorsprung den zweiten Platz vor der Australierin Grace Brown (BikeExchange) und der Italienerin Elisa Longo-Borghini (Trek - Segafredo). Die Schweizerin Marlen Reusser (Alé Cipollini) überzeugte mit Rang neun.

"Ich habe hier so viele Jahre drauf gehofft und jetzt kam alles zusammen. Unser Team hat früh Verantwortung übernommen. Am Kanarieberg griff ich an, aber das war noch zu früh“, kommentierte die 37-jährige van Vleuten ihren zweiten Saisonsieg, nachdem sie am Mittwoch bereits Dwars door Vlaanderen gewonnen hatte. “Der Paterberg war der letzte Berg, da wollte ich unbedingt zuerst oben sein. Danach habe ich die Kilometer runtergezählt. Ich bin echt so kaputt. Auf den langen Geraden ist es schwer, außer Sicht zu kommen.“

Das gelang Van Vleuten dann aber doch, auch wenn ihr Vorsprung nachdem Paterberg zunächst nur rund zehn Sekunden betrug. Doch die Verfolgerinnen waren sich nicht einig, so dass der Abstand im Finale sogar noch anwuchs. Brennauer trat auf der langen Zielgeraden früh an und fuhr mit einigen Radlängen Vorsprung souverän ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Flandern-Rundfahrt ein.

“Natürlich wollten wir gewinnen, aber der zweite Platz ist für mich ein wirklich großartiges Resultat. Auf den letzten Kilometer war klar, dass wir van Vleuten nicht mehr holen würden und von da an konzentrierte ich mich auf meinen Sprint“, sagte Brennauer, die im vergangenen Jahr in Oudenaarde bereits Vierte geworden war und 2018 und 2019 jeweils den achten Platz belegt hatte.


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