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Der vierte Massensprint der diesjährigen Tour de France endet mit einem mutigen Überraschungssieger. Sören Wärenskjold überrascht die Sprint-Elite.
???? Soren Waerenskjold, the new Duke of Nevers!
— Tour de France™ (@LeTour) July 15, 2026
???? Soren Waerenskjold, nouveau Duc de Nevers !#TDF2026 | @Continental_fr pic.twitter.com/mQUgkg2q96
Bester Deutscher in dem schwierigen Finale war Pascal Ackermann auf Platz zehn. Im Gesamtklassement bleibt alles wie gehabt. Ich verabschiede mich für heute. Danke fürs Verfolgen des Tickers und der Tour-Berichterstattung. Mehr gibt es auf www.radsport-news.com.
Kooijs Anfahrer spurtete 400 Meter vor dem Ende los, hatte seinen Sprinter aber nicht am Rad. Diese Situation erkannte Waerenskjold und saugte sich im Windschatten an den Helfer heran - es war vermutlich Cees Bol. Dann ging der Norweger vorbei und verteidigte seinen unverhofft gewonnenen Vorsprung ganz knapp. Gestern gestürzt, heute clever gewonnen. Und das nach Traenns Gelbem Trikot - läuft für Uno-X.
Waerenskjold ist als erster im Wind, bei 250 Metern vorm Ziel hat er eine Lücke, Kooij und Philipsen kommen noch gefährlich auf, doch der Norweger sichert seinem Team den zweiten Tour-Etappensieg in seiner Geschichte.
NSN hat seinen Zug ins Rollen gebracht. Mehr als 40 Stundenkilometer. Das Feld ist lang aufgereiht. Kanter sitzt an Philipsens Rad.
In breiter Phalanx rollt das Feld in Richtung Ziel. Aber bald wird es hektisch werden.
Gaviria ist doch wieder zurück. Dann kann er gleich um ein Ergebnis für sein spanisches Team sprinten.
Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike) musste abreißen lassen. Der US-Amerikaner soll krank sein. Er wird ab Samstag vom Team gebraucht.
Eine S-Kurve sorgt für Stress im Feld. Gut, dass es nicht wieder regnet. Und die drei Ausreißer wurden kurz darauf eingeholt.
Noch 10 Sekunden, die drei Ausreißer stemmen sich gegen die Einholung. Aber das wird nicht reichen.
Fernando Gaviria (Caja Rural - Seguros RGA), Etappensieger von einst, hat Defekt und kann demnach nicht in den Sprint eingreifen. Aktueller Abstand: 15 Sekunden.
Jetzt arbeiten sie doch weiter gut zusammen. Aber das Peloton liegt nur noch 20 Sekunden zurück. Es sind zwar bereits einige Helfer ausgeschert, das sollten die Teams der Sprinter aber kompensieren können.
Le Berre geht aus dem Sattel und beschleunigt. War das ein Angriff? Wenn ja, dann einer ohne Wirkung. Allerdings wirkt Oliveira etwas angeknockt und musste ein Mini-Loch stopfen.
Sie verstehen sich noch gut in dem Trio:
Still three brave riders at the front! ????
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Toujours trois courageux à l’avant ! ????#TDF2026 pic.twitter.com/JHZfCUsL8Q
Le Berre, Charmig und Oliveira verteidigen 40 Sekunden Vorsprung. Aber es sind auch noch 18 Kilometer zu absolvieren.
Wir nähern uns Nevers. Wie sind dort die Hotels? Das werden sich wohl viele Fahrer fragen. Erst recht nach einigen Aussagen von Tour-Direktor Christian Prudhomme.
Alpecin - Premier Tech ist mit in die Tempoarbeit eingestiegen, auch Picnic - PostNL beteiligt sich jetzt. Das Trio hat aktuell 55 Sekunden Vorsprung.
Jan Tratnik (Red Bull - Bora - hansgrohe) war entweder auch in den Sturz verwickelt oder hatte einen der vielen defekte. Er reckt den Daumen in die Kamera und fährt weiter. Zimmermann wird derweil weiter vom Rennarzt behandelt und hält sich währenddessen an dessen Fahrzeug fest.
Sturz im hinteren Teil des Feldes, Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché) ist ebenso betroffen wie Ben O`Connor (Jayco - AlUla). Da werden böse Erinnerungen wach. Im vergangenen Jahr war er auch schwer gestürzt und musste die Tour dann nach zähem Kampf aufgeben. Diesmal scheint es nicht so schlimm zu sein. Aber er wurde vom Arzt behandelt und wird es wohl nicht zurück ins Feld schaffen.
Fretin hat auch wieder Defekt. So langsam wird es eng - auf den letzten zehn Kilometern sollte keiner der Sprinter mehr Schaden bekommen.
Charmig schnappt sich auch den zweiten Kletterpunkt des Tages. Der Däne ist damit der Bergkönig der 11. Etappe.
Alaphilippe muss an dem kurzen Anstieg zum zweiten Bergpreis abreißen lassen.
Decathlon - CMA CGM ist in die Nachführarbeit mit eingestiegen. Das Team ist eines der wenigen, das sowohl das Podium als auch Sprintsiege im Auge hat. Dasselbe gilt ansonsten noch für Lidl - Trek und maximal noch für Uno-X Mobility.
The pace in the breakaway shows no sign of slowing down, the four riders at the front are still 1"15 ahead! ????
— Tour de France™ (@LeTour) July 15, 2026
Le rythme dans l'échappée ne faiblit pas, toujours 1"15 d'avance pour les 4 hommes de tête ! ????#TDF2026 pic.twitter.com/xuvPxkVZk8
Abstand: Nachdem der Wert zwischenzeitlich mal wieder 1:20 Minuten betragen hatte, liegt er jetzt bei nur noch gut einer Minute.
Defekt bei Egan Bernal (Netcompany - Ineos). Der Tour-Sieger von 2019 befindet sich aber noch im Tross der Begleitautos.
Nette Randnotiz: Der große und viel zu früh verstorbene Franzose Laurent Fignon gewann am 15. Juli 1992, also vor 34 Jahren, die letzte seiner neun Tour-Etappen. In Mulhouse beendete er eine Soloflucht erfolgreich. Für Radsportfans ist der Film "Schlussetappe" über jenen Charakterkopf ein Muss.
Impressionen von unterwegs:
#TDF2026
— Movistar Team (@Movistar_Team) July 15, 2026
?? A falta de 60 kilómetros para el final, la fuga de Nelson Oliveira mantiene poco más de un minuto de ventaja sobre el pelotón, que no les da margen y continúa rodando cerca.#RodamosJuntos | @movistar_es | ???????? @LeTour pic.twitter.com/0eqVIbEr07
Ayuso befindet sich noch immer hinter dem Feld. Er hat sich etwas flüssige Verpflegung mitgenommen und schickt sich jetzt an, zurück zu den Arbeitskollegen zu fahren.
Juan Ayuso, der Mann im Weißen Trikot, soll nun auch einen Defekt gehabt haben. Es kann aber sein, dass er einfach nur sein Funkgerät am Teamwagen abgeben wollte. Pogacar hatte damit eben auch Probleme.
Zeitabstand: Der hat sich zuletzt nach unten verändert. Soudal - Quick Step, NSN und XDS - Astana sind die Teams, die am meisten arbeiten. Derzeit liegen Spitze und Feld 1:05 Minuten auseinander.
Den Defekt von Alex Aranburu (Cofidis) will ich nicht verschweigen. Er kann jetzt mit Carlos Verona wieder nach vorn fahren, der offenbar seinen dritten Schaden am heutigen Tag hatte.
Wir machen weiter mit den Defekten, da sonst auch nicht viel los ist. Baptiste Veistroffer (Lotto - Intermarché) muss dem Feld nachsetzen. Aber der Franzose fährt gern und gut allein - er gilt als Ausreißer vom Dienst. Auch heute hatte er in der Anfangsphase angegriffen.
Sollte Tim Merlier heute die Etappe gewinnen, wäre das ein Jubiläumssieg: Der 75. des schnellen Belgiers. Er sagte im Interview zu Eurosport heute Mittag, dass er den dritten Erfolg dieser Rundfahrt auf jeden Fall anpeilt - auch um seinen Teamkollegen, die gestern bei der schweren Etappe bei ihm blieben, und auch allen anderen in der Mannschaft etwas zurückzugeben.
Auch Carlos Verona (Lidl - Trek) hatte einen Defekt. Es soll bereits der zweite am heutigen Tag gewesen sein. Es gibt heute oft Probleme mit dem Material. Aktueller Abstand zwischen Spitze und Feld: 1:25 Minuten.
Ob Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility) heute mitsprinten kann, ist unklar. Er ließ sich eben vom Rennarzt behandeln. Der Grund ist sein gestriger Sturz. "”Mein Hinterrad ist einfach weggerutscht, ich habe eine 180-Grad-Drehung gemacht und bin auf den Boden geknallt", lautete sein Kommentar dazu.
The breakaway is in Moulins! ????
— Tour de France™ (@LeTour) July 15, 2026
L’échappée est arrivée à Moulins ! ????#TDF2026 pic.twitter.com/eP7GJAdrjD
Schaue wir auf die Rennen abseits der Grand Boucle: Da musste Emanuel Buchmann nach seinem sportlichen Lebenszeichen einen herben Rückschlag hinnehmen. Es läuft irgendwie nicht mehr bei dem Tour-4. von 2019.
Und auch Filippo Ganna (Netcompany - Ineos) muss wegen technischer Probleme stoppen. Der Weltklasse-Zeitfahrer wird aber schnell wieder zurück ins Peloton fahren.
Nächster Defekt: Bruno Armirail (Visma - Lease a Bike) ist diesmal betroffen. Er befindet sich aber noch im Tross der Begleitwagen, als er wieder loslegen kann.
Die Profis befinden sich übrigens auf der zweiten Hälfte der Gesamtstrecke dieser Tour de France. Dies hat der Veranstalter eben verlauten lassen. Die gesamte Distanz beträgt nach der Verkürzung der 9. Etappe 3290,3 Kilometer. Sie sind also fast in Paris :-)
Max Kanter (XDS - Astana) ist heute wohl der aussichtsreichste deutsche Profi. Doch man sollte auch Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Pascal Ackermann (Jayco - AlUla) nicht vergessen. Letztgenannter hat noch große Ambitionen. Dies sagte er gestern im ARD-Interview: "Ich will definitiv bis Paris kommen. Es ist nicht nur der Sprint morgen. Übermorgen ist auch noch eine große Chance, in der letzten Woche ist auch noch einer, Paris ist auch noch. Das hat sich noch mal geändert zum letzten Jahr, aber es wird extrem schwer."
Auch Per Strand Hagenes (Visma - Lease a Bike) hatte Defekt. Der wird sich allein zurückarbeiten müssen. Alle anderen Visma-Fahrer werden bei Vingegaard bleiben.
Milan Fretin (Cofidis) hatte Defekt und musste recht lange warten, ehe er weiterfahren konnte. Jetzt muss er mehr als eine Minute zufahren. Cofidis wird für den schnellen Mann sicher ein, zwei Helfer abstellen, denn heute ist er allemal für eine Top-10-Platzierung gut. Oder sogar Top 5.
Mein Kollege Felix Mattis hat sich noch einmal Gedanken über das Finale der gestrigen Etappe gemacht. Hat Vingegaard einen Fehler gemacht, indem er versuchte, Pogacar Paroli zu bieten? Das ist die große Frage.
Der Regen ist mittlerweile Sonnenschein gewichen, die Straße ist trocken. Die Fahrer erreichen die Stadt Yzeure - der Vorsprung der Ausreißer beträgt aktuell 1:20 Minuten.
Das Punkteklassement könnte heute, wenn Merlier, Girmay Kanter oder Philipsen die Etappe gewinnen, wieder enger zusammenrücken. Aber so knapp wie bei den Nachwuchsfahrern dürfte es nicht ganz werden. Da gibt es einen ausgesprochen interessanten und spannenden Dreikampf.
Über den mittlerweile 34-jährigen Alaphilippe muss man an sich nicht mehr viel sagen. Der Franzose war zweimal Weltmeister, gewann Klassiker wie Mailand - San Remo und den Fleche Wallone, war 5. der Tour, trug lange das Gelbe Trikot (und mehrmals), siegte bei sechs Etappen und holte das Bergtrikot. Auch beim Giro und bei der Vuelta gewann Alaphilippe Etappen. Heute zeigt er sich immerhin nochmal.
Der Jüngste im Quartett ist der Franzose Le Berre mit 25 Jahren. Große Siege fehlen in seiner Liste bislang. 2022 gewann er die Tour de Normandie inklusive Etappensieg. Er platziert sich immer mal wieder vorn bei kleineren Rennen. Ob er heute einen raushauen kann? Eher unwahrscheinlich, weil die Mannschaften der Sprinter den Abstand kleinhalten. 1:15 Minuten sind es aktuell.
Oliveira ist mit 37 Jahren der älteste Ausreißer. Der Portugiese gewann 2015 eine Etappe der Vuelta a Espana. Viermal war er Zeitfahrmeister seines Landes, einmal Meister auf der Straße. 2019 gewann er zudem die Silbermedaille bei der Zeitfahr-Europameisterschaft.
Der 28-jährige Charmig fuhr vor wenigen Wochen bei der Tour d`Auvergne Rhône Alpes seinen größten Karrieresieg ein. Dort gewann der Däne die zweite Etappe. Ansonsten stehen Resultate bei kleineren Rennen in seinem Palmares. Eine Etappe der Tour of Oman zum Beispiel.
Charmig gewann gerade die erste Bergwertung der 4. Kategorie. Das hat keine Auswirkungen auf dieses Sonderklassement. Schwer war der Anstieg auch beileibe nicht. Es folgt im letzten Renndrittel noch eine weitere "Prüfung" der 4. Kategorie.
Die Spitze der Punktwertung nach dem Zwischensprint: 1. Pedersen (301 Punkte); 2. Girmay 246; 3. Merlier (215); 4. Philipsen (215); 5. Kanter (201). Merlier hatte sich als 14. noch zwei Zähler geholt.
Le Berre gewann den Zwischensprint mit einer Attacke, Oliveira wurde Zweiter vor Alaphilippe und Charmig. Slock rollte kurz vor dem Feld als Fünfter über den Strich. Den Spurt um Platz sechs entschied 1:30 Minuten hinter den ersten Ausreißern Jasper Philipsen für sich. Max Kanter wurde Siebter vor Pedersen und Biniam Girmay.
Das gut harmonierende Quartett hat mittlerweile 1:40 Minuten Vorsprung zum Pulk, Slock wiederum hat 45 Sekunden Abstand. Aber in der Hauptgruppe ist nach kurzem Stillstand wieder Schwung - klar, gleich wird der Zwischensprint abgenommen.
Das hat jetzt gesessen: Mathis Le Berre (Totalenergies), Nelson Oliveira (Movistar), Anton Charmig (Uno-X Mobility) und Julian Alaphilippe (Tudor) haben sich um 40 Sekunden abgesetzt. Liam Slock (Lotto - Intermarché befindet sich bei 18 Sekunden Rückstand und versucht nach vorn zu kommen.
Van der Poel hat eine richtig satte Attacke gesetzt - ein ganz langer Sprint. Doch Soudal - Quick Step hatte ihm einen Aufpasser ans Rad gesetzt: Valentin Paret-Peintre, der nicht mithalf, weil sein Team heute mit Tim Merlier gewinnen will. Dooch bildete sich eine Fünf-Mann-Gruppe. Dumm nur, dass auch ein XDS-Astana-Fahrer noch als Bremsklotz dabei ist. Und auch einer von NSN, der nichts macht. So wird das natürlich nichts, obwohl van der Poel unbeirrt weiterfährt. Abrahamsen unterstützt ihn als Einziger. Doch jetzt nehmen sie raus.
Heute ist die Straße nass. Das erhöht die Sturzgefahr. Gestern war es eine weiße Substanz, die in diesem Zusammenhang für Gesprächsstoff sorgte.
Julian Alaphilippe (Tudor) probiert es gerade. Er hat einen Mann von Alpecin am Rad. Die Lücke geht auf, aber dann setzen wieder neue Leute nach, in diesem Fall Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility). Und das führt unterm Strich zum Zusammenschluss.
Wie bereits bei den beiden vorangegangenen Teilstücken befindet sich der Zwischensprint innerhalb der ersten 30 Kilometer. Nach rund 28 Kilometern wird diese Sonderwertung abgenommen. Das bedeutet, dass die frühen Ausreißer abermals gegen das Team Lidl - Trek fahren. Denn die Pedersen-Equipe wird bis dahin alles zusammenhalten wollen. Bislang konnte sich folgerichtig keine Gruppe entscheidend lösen.
Nach seinem gestrigen Sturz in der Abfahrt ist Chris Harper aus der Tour ausgeschieden. Er ist der 10. Rennfahrer, der diese Rundfahrt vorzeitig aufgeben musste.
Bei leichtem Regen ist die Etappe scharf gestartet worden. Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) und Baptiste Veistroffer (Lotto - Intermarché) gehören zu den ersten Angreifern.
Apropos: Der 15. Juli war für deutsche Fahrer in der Vergangenheit ein Tag, an dem gern Märchen geschrieben wurden. So krönte sich John Degenkolb auf der 9. Etappe der Tour de France 2018 erstmals in seiner Karriere zum Tagessieger, auf dem Kopfsteinpflaster nach Roubaix ließ der Klassiker-Spezialist all seine Konkurrenten hinter sich. 21 Jahre zuvor eroberte darüber hinaus Jan Ullrich mit einem atemberaubenden Solo hinauf nach Andorra das Gelbe Trikot, welches er anschließend bis Paris nicht mehr abgeben sollte.
Dreimal ging es für den deutschen Sprinter Max Kanter (XDS Astana Team) bei der diesjährigen Tour de France bereits in die Top 10, auf der 5. Etappe zwischen Lannemezan und Pau musste er sich gar nur dem Niederländer Olav Kooij geschlagen geben. Beim vierten Showdown der Sprinter rechnet sich Kanter gute Chancen aus. "Ich hoffe, wir können wieder so einen guten Job machen wie die vergangenen Tage. Dann schauen wir mal", meinte er im Interview mit Radsport-News.com. "Am Ende wird es nicht einfach. Aber ich denke, wir haben einen guten Leadout und die Beine sind gut."
Die französische Kurstadt Vichy, weltberühmt für ihre heilenden Thermalquellen, war bislang nur ein einziges Mal Austragungsort bei der Tour de France. Im Jahr 1952 endete hier das abschließende Einzelzeitfahren, ehe es einen Tag später weiter nach Paris ging. Fiorenzo Magni feierte damals den fünften seiner insgesamt sieben Etappensiege auf der Grande Boucle. Drei Jahre später wurde der Italiener übrigens zum ersten Fahrer, der bei allen drei Grand Tours mindestens eine Etappe für sich entschied.
Das Tour-Wetter: Die Fahrer erwartet auf dem Weg von Vichy nach Nevers ein sommerlich heißer Tag. Bereits am Start liegen die Temperaturen bei über 30 Grad, im Tagesverlauf könnte das Thermometer entlang der Strecke lokal sogar auf 34 Grad klettern. Dazu weht meist nur schwacher Wind, sodass die Hitze im Peloton zusätzlich spürbar wird. Erst im Zielraum von Nevers könnte es am späten Nachmittag etwas wechselhafter werden - einzelne Schauer sind laut den Prognosen nicht ausgeschlossen - Niederschlag ist zu 60% wahrscheinlich, was einem leicht erhöhten Risiko entspricht.. Für die Sprinter bedeutet das: ausreichend trinken, Kräfte sparen und einen kühlen Kopf für das hektische Finale bewahren.
Die 11. Etappe der Tour de France führt das Peloton über 161 Kilometer von Vichy nach Nevers und zählt zu den flachsten Abschnitten dieser Tour. Zwei kurze Anstiege und ein früher Zwischensprint sorgen zwar für etwas Bewegung, dürften die schnellen Männer aber nicht aus der Ruhe bringen. Für Ausreißer wird es schwer, sich gegen die organisierte Verfolgungsarbeit der Sprinterteams durchzusetzen. Im Finale sind vor allem eine gute Positionierung und starke Helfer gefragt – vieles deutet auf einen Sprint Royale in Nevers hin. Alle Informationen zum heutigen Tagesabschnitt.
Bonjour und herzlich willkommen zu unserem Liveticker der 11. Etappe der Tour de France. Nach dem kräftezehrenden Tag gestern dürfte heute vor allem eines gefragt sein: Geschwindigkeit. Die Teams der schnellen Männer wollen die Kontrolle übernehmen, doch zahlreiche Ausreißer werden ihre Chance wittern, den Sprintern einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Im Kampf um den Tagessieg richten sich die Blicke auf Top-Sprinter wie Olav Kooij (Décathlon), Mads Pedersen (Lidl-Trek), Jasper Philipsen (Alpecin), Tim Merlier (Soudal), Max Kanter (XDS) und Biniam Girmay, die auf eine Massenankunft hoffen. Gleichzeitig könnten offensive Fahrer versuchen, sich aus dem Feld abzusetzen und den Teams der Sprinter einen schwierigen Tag zu bereiten.
Während die Klassementfahrer um Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz vor allem darauf bedacht sein werden, Zeitverluste zu vermeiden, dürfte sich vorne ein spannender Schlagabtausch zwischen Ausreißern und dem jagenden Peloton entwickeln.
Wer setzt sich durch - die schnellen Männer im Sprint oder eine mutige Fluchtgruppe? Wir begleiten die gesamte Etappe ab 14:05 Uhr im Liveticker und halten euch über alle Attacken, Rennentwicklungen und Entscheidungen auf dem Laufenden - viel Spaß!