Trofeo Calvia: Suter zum Mallorca-Auftakt Zweiter

McNulty jubelt nach 60-Kilometer-Solo, Buchmann Neunter

Foto zu dem Text "McNulty jubelt nach 60-Kilometer-Solo, Buchmann Neunter"
Brandon McNulty (UAE Team Emirates) hat die Trofeo Calvia gewonnen. | Foto: Cor Vos

26.01.2022  |  (rsn) – Brandon McNulty (UAE Team Emirates) hat die Trofeo Calvia (1.1) gewonnen. Der US-Amerikaner setzte sich beim ersten Rennen der fünftägigen Mallorca Challenge nach einer 60 Kilometer langen Alleinfahrt als Solist souverän gegen die starke Konkurrenz durch.

Nach 154,7 Kilometern zwischen Peguera und Palmanova belegten McNultys Schweizer Teamkollege Joel Suter und Vincenzo Albanese (Eolo – Komeata) die Plätze zwei und drei. Sie führten die erste Verfolgergruppe mit 1:17 Minuten Rückstand ins Ziel.

Dahinter fuhren Tim Wellens (Lotto Soudal) und Alejandro Valverde (Movistar) auf den Plätzen vier und fünf über den Zielstrich. Emanuel Buchmann und Ben Zwiehoff (beide Bora - hansgrohe) saßen ebenfalls in der neunköpfigen Verfolgergruppe, verpassten im Sprint um Platz zwei mit den Rängen neun und zehn die Podiumsränge aber deutlich.

"Ich bin superglücklich. Ein perfekter Start in das Jahr. Es war ein richtig schwerer Tag. Dass wir auch noch den zweiten Platz durch Joel geholt haben, das ist super", erklärte ein zufriedener McNulty im Ziel. Für den 23-Jährigen war es der dritte Profisieg und der erste seit über zwei Jahren – damals trug er noch den Dress des kanadischen Zweitdivisionärs Rally Cycling.

So lief das Rennen:

Direkt nach dem Start setzten sich James Piccoli (Israel – Premier Tech), Mirco Maestri (Eolo – Kometa) und Pablo Alonso Montes (Eletro Hiper) ab und fuhren sich schnell einen Vorsprung von sieben Minuten heraus. Durch die Nachführarbeit unter anderem durch Movistar und Lotto Soudal war der Rückstand nach gut 60 Kilometern aber bereits auf 90 Sekunden gesunken und nach dem Coll de Soller, dem schwersten Anstieg des Tages nach 70 Kilometern, war keine Minute mehr für das Trio übrig geblieben.

Am anschließenden Coll den Bleda (3. Kat) waren die drei Ausreißer schließlich vom noch gut 50 Fahrer umfassenden Feld gestellt. Nach einigen Attacken stürmte schließlich 60 Kilometer vor dem Ziel McNulty nach vorne. Dem Antritt des US-Amerikaners konnte oder wollte zu diesem Zeitpunkt niemand folgen. Hinter ihm formierte sich eine größere Verfolgergruppe um Valverde und Buchmann. Der UAE-Profi konnte seinen Vorsprung indes aber weiter ausbauen. 50 Sekunden lag er am Coll den Claret (2. Kat), dem letzten kategorisierten Anstieg des Tages, in Front. Dahinter bildete sich eine neunköpfige Verfolgergruppe mit Valverde, Buchmann, dessen Teamkollegen Ben Zwiehoff, Simon Geschke (Cofidis), Wellens und Suter.

Wirklich näher kam die prominent besetzte Gruppe in der Folgezeit aber nicht. 24 Kilometer vor dem Ziel – Geschke und zwei weitere Fahrer waren aus der Verfolgergruppe zurückgefallen – betrug der Abstand zwischen Spitze und Verfolgern sogar eine Minute. An dieser Konstellation änderte sich bis ins Ziel nichts mehr, so dass McNulty seinen ersten Sieg für UAE Team Emirates entsprechend schon auf dem Rad feiern konnte. Suter 1:17 Minuten dahinter machte den Doppelerfolg für UAE Team Emirates perfekt.

RADRENNEN HEUTE

    WorldTour

  • Giro d´Italia (2.UWT, ITA)