Bora-Neuzugang Vlasov gewinnt Valencia-Rundfahrt

Am Schlusstag läuft es im Sprint für Jakobsen wieder rund

Von Kevin Kempf

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Fabio Jakobsen (Quick-Step - Alpha Vinyl) gewinnt die Schlussetappe der Valencia-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos

06.02.2022  |  (rsn) – Nach seinem Sieg auf der 2. Etappe der Valencia-Rundfahrt war Fabio Jakobsen (Quick-Step – Alpha Vinyl) auch auf der abschließenden 5. Etappe nicht zu bezwingen. Auf dem 92 Kilometer langen Teilstück zwischen Paterna und Valencia verwies der Niederländer im Massensprint Elia Viviani (Ineos Grenadiers) und Alexander Kristoff (Intermarché – Wanty – Gobert) mit deutlichem Vorsprung auf die Plätze.

Das Gelbe Trikot von Aleksandr Vlasov (Bora – hansgrohe) geriet am letzten Tag des Rennens nie in Gefahr, so dass sich der Russe den ersten Gesamtsieg seiner Karriere mit 32 Sekunden Vorsprung auf Remco Evenepoel (Quick-Step – Alpha Vinyl) sicherte. Der Spanier Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers) wurde vier Sekunden hinter dem Belgier Dritter.

Nachdem es auf der 4. Etappe für Jakobsen nicht nach Wunsch gelaufen war, bereitete der Quick-Step-Zug in Valencia seinem Sprintkapitän wieder perfekt das Finale vor. “Es ist eine Ehre, Teil dieses Teams zu sein. Jeder hat heute gesehen, was für eine Bilderbuch-Vorbereitung das war“, lobte er seine Mannschaft. “Gestern war ich eingebaut. Es war frustrierend, nicht sprinten zu können. Wir haben darüber gesprochen und einen Plan für heute gemacht und den haben wir ausgeführt“, so Jakobsen, der rund sich eineinhalb Jahre nach seinem furchtabren Sturz bei der Polen-Rundfahrt wieder topfit fühlt. “Ich hatte im Winter die gleiche Vorbereitung wie vor meinem Unfall. Ich bin denke ich wieder auf meinem alten Niveau“, befand der 25-Jährige.

So lief das Rennen:

Nachdem die Attacke des Gesamtzweiten Evenepoel drei Kilometer nach dem Start neutralisiert wurde, setzten sich Vincenzo Nibali, Manuele Boaro (beide Astana – Qazaqstan), Jonathan Lastra (Caja Rural – Seguros RGA) und Gotzon Martin (Euskaltel – Euskadi) vom Peloton ab. Den Ausreißern des Tages gönnte das meist von Bora – hansgrohe angeführte Feld allerdings nur knapp zwei Minuten Vorsprung.

So wurde das chancenlose Quartett auf einer ereignisarmen Etappe 13 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Den Sprint bereitete Quick-Step – Alpha Vinyl mit Remco Evenepoel, Yves Lampaert und Michael Morkov mustergültig für Jakobsen vor. Der setzte zeitgleich mit Viviani zum Sprint an, war aber deutlich schneller als der Italiener.

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