Stimmen vor dem Start des 87. Flèche Wallonne

Pogacar: “Dreimal gefahren und immer ging etwas schief“

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Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gönnt sich den Siegerschluck nach dem Amstel Gold Race. | Foto: Cor Vos

19.04.2023  |  (rsn) - Mit dem 87. Flèche Wallonne steht Teil zwei des Ardennen-Triples auf dem Programm. Im Fokus steht dabei einmal mehr Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), der den nächsten Schritt gehen will, um sich ein weiteres mal in den Geschichtsbüchern des Radsports zu verewigen. radsport-news.com trägt einige Stimmen vor dem Start des Rennens zusammen.

Tadej Pogacar (UAE Team Emirates / L'Equipe): “Ich bin dieses Rennen jetzt dreimal gefahren und immer ist etwas schief gegangen. Außerdem sind es 200 Kilometer, sodass jeder am Ende eine andere Frische hat. Man startet mit sechzig Mann am Fuße dieses Anstiegs, aber alle kämpfen um ihren Platz vor der ersten Kurve. Und dann ist es nur noch ein Kilometer bis zum Ziel.“

David Gaudu (Groupama - FDJ / Team): “Das Amstel Gold Race hat meine Erwartungen nicht erfüllt, es war ein schwieriger Tag auf dem Rad, wie er manchmal vorkommen kann. Bei einem Klassiker ist ein schlechter Tag nicht verzeihlich, ich habe beschlossen, aufzugeben, um meine Kräfte für die beiden verbleibenden Ardennen zu sparen. Die Flèche Wallonne ist ein Rennen, das mir sehr am Herzen liegt, ich denke, es ist der schönste Zieleinlauf des Jahres an der Mur de Huy, und es ist auch ein Rennen, das mich bei meiner ersten Teilnahme 2017 mit einem schönen 9. Platz.“

Victor Lafay (Cofidis / Veranstalter): “Ich habe mich darauf gefreut, dieses Rennen in meiner Topform zu erreichen. Es ist ein ideales Rennen für Bergfahrer, daher passt es perfekt zu mir. Man muss im 'Sparmodus' fahren und möglichst frisch in den Beinen am Fuß des Schlussanstiegs ankommen, um später die maximale Leistung für die letzten paar hundert Meter aufzusparen. Sonst kann es passieren, dass man 300 Meter vor dem Ziel keine Kraft mehr hat."

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