Heidemann nach langer Autofahrt 14., Dorn im Hot Seat

Eekhoff vor Edmondson: DSM feiert Doppelerfolg im ZLM-Prolog

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Eekhoff vor Edmondson: DSM feiert Doppelerfolg im ZLM-Prolog"
Nils Eekhoff (DSM) freut sich über seinen Profi-Sieg im ZLM-Prolog | Foto: Cor Vos

07.06.2023  |  (rsn) - Nils Eekhoff (DSM) hat den Prolog der ZLM Tour (2.Pro) gewonnen und sich dadurch auch das erste Führungstrikot der fünftägigen Rundfahrt gesichert. Der Niederländer setzte sich in seiner Heimat nach 6,6 Kilometern rund um Heinkenszand mit einer Sekunde Vorsprung auf seinen australischen Teamkollegen Alex Edmondson und seinem zeitgleichen Landsmann Olav Kooij (Jumbo - Visma) durch.

"Ich freue mich sehr über meinen ersten Profisieg. Es gab zunächst Rückenwind, wodurch es sehr schnell war auf dem Weg zurück zum Ziel hatten wir Gegenwind, der es ziemlich schwer gemacht hat. Ich habe letzte Woche hart trainiert, mich gut gefühlt und Prologe liegen mir ja auch. Deshalb dachte ich schon, dass ich hier eine gute Chance haben würde“, so Eekhoff nach seinem Erfolg.

Das starke Abschneiden von DSM komplettierte der Australier Sam Welsford, der hinter dem Niederländer Maikel Zijlaard (Tudor) Fünfter wurde. Bester Deutscher war Miguel Heidemann (Leopard TOGT), der 15 Sekunden langsamer als Eekhoff war und damit Rang 14 belegte. Zu den Top Ten fehlten dem 25-Jährigen nur vier Sekunden.

"Ich denke, es war ganz ok für mich. Wir konnten leider erst heute anreisen, da war die fünfstündige Autofahrt nicht die optimale Vorbereitung. Ich bin aber soweit zufrieden und gespannt, was die nächsten Tage auf der Windkante so bringen", sagte Heidemann nach dem Rennen zu radsport-news.com.

Die Fahrer von Bike Aid, der einzigen deutschen Mannschaft am Start, konnten sich dagegen nicht im Vorderfeld platzieren. Bester Akteur war Oliver Mattheis, der 29 Sekunden hinter dem Tagessieger Rang 57 belegte.

Vinzent Dorn (Bike Aid) vor seinem Start beim Prolog der ZLM Tour. Foto: Bike Aid

"Platz 57 ist an sich nichts Erwähnenswertes. Aber ohne jegliche Vorbereitung auf ein Zeitfahren doch vielversprechend bei der Konkurrenz", war Teamchef Matthias Schnapka mit dem Abschneiden von Mattheis zufrieden. Dessen Teamkollege Vinzent Dorn saß zwischenzeitlich sogar auf dem Hot Seat. Er war aber auch der erste Fahrer, der ins Ziel gekommen war und musste den Platz an der Sonne gegen die starke WorldTour-Konkurrenz auch schnell wieder räumen.

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