Reusser mit Solocoup, Wiebes mit Titelverteidigung

Wevelgem-Wevelgem im Rückblick: Die letzten zehn Jahre

Von Christoph Adamietz

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Lorena Wiebes (SD Worx - Protime, re.) gelang 2025 die Titelverteidigung bei Gent-Wevelgem. | Foto: Cor Vos

28.03.2026  |  rsn) - Gent - Wevelgem ist auch ein fester Bestandteil im Rennkalender der Frauen. Der Frühjahrsklassiker führt über meist flaches Terrain inklusive Naturstraßen, hat aber auch einige Anstiege über Kopfsteinpflaster im Programm. Von Massensprints bis Solosiegen war deshalb alles möglich.

RSN blickt auf die letzten zehn Austragungen zurück.

Gent-Wevelgem in Flanders Fields WE 2016: Chantal Van den Broek-Blaak

Die Austragung im Jahr 2016 zählte zur Women`s World Tour und wurde in Deinze gestartet. Nach 115 Kilometern sicherte sich in Wevelgem Chantal van den Broek-Blaak (Boels - Dolmans) als Solistin souverän den Sieg. Die Niederländerin hatte am Ende deutliche 1:24 Minuten Vorsprung auf sieben Verfolgerinnen. Den Sprint um Platz zwei entschied die Deutsche Lisa Brennauer (Canyon - SRAM) vor der Niederländerin Lucinda Brand (Rabobank - Liv) für sich. Als Zehnte landete mit Romy Kasper (Boels - Dolmans) eine weitere deutsche Fahrerin vorne.

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2017: Lotta Henttala

Zur Saison 2017 wurde Gent-Wevelgem der Frauen auf 146 Kilometer verlängert. Dennoch endete das Rennen diesmal mit einem Massensprint, in dem sich die Finnin Lotta Henttala (Cervélo - Biglia) vor der Belgierin Jolien D`Hoore (Wiggle High 5) und der US-Amerikanerin Coryn Labecki (Sunweb) durchsetzte. Beste Deutsche war wie im Vorjahr Lisa Brennauer (Canyon - SRAM), diesmal reichte es zu Platz fünf.

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2018: Marta Bastianelli

Wie im Vorjahr endete das Rennen nach 142 Kilometern in Wevelgem mit einem Sprint. Diesmal siegte die Italienerin Marta Bastianelli (Alé - Cipollini) vor der Belgierin Jolien D`Hoore (Mitchelton - Scott) durch, die somit ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr wiederholte. Das Podium komplettierte die Deutsche Lisa Klein (Canyon - SRAM).

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2019: Kirsten Wild

Die Austragung 2019 war mit 136,8 Kilometer nur unwesentlich kürzer als die des Vorjahres und wurde auch wieder im Sprint entschieden. Kirsten Wild (WNT - Rotor) und Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg) sorgten dabei für einen niederländischen Doppelerfolg, die Italienerin Letizia Paternoster (Trek - Segafredo) komplettierte das Podium.

Gent-Wevelgen In Flanders Fields WE 2020: Jolien D`Hoore

Nach zwei zweiten Plätzen konnte sich Jolien D`Hoore (Boels - Dolmans) erstmals über den Sieg freuen. Die Belgierin verwies bei dem wegen der Corona-Pandemie in den Oktober verschobenen Rennenr nach 141,4 Kilometern im Sprint einer acht Fahrerinnen starken Spitzengruppe die Belgierin Lotte Kopecky (Lotto Soudal) auf Platz zwei. Lisa Brennauer (Cerazitit - WNT) konnte sich über Rang drei freuen und war damit erneut beste deutsche Fahrerin.

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2021: Marianne Vos

Erneut konnte eine Niederländerin jubeln, Nach 141,7 Kilometern setzte sich Marianne Vos (Jumbo - Visma) im Sprint durch. Die Belgierin Lotto Kopecky (Liv Racing) wurde erneut Zweite und auch Lisa Brennauer (Cerazitit - WNT) konnte als beste deutsche Fahrerin ihren dritten Platz aus dem Vorjahr wiederholen.

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2022: Elisa Balsamo

Nach der Rekorddistanz von 159 Kilometern konnte sich die Italienerin Elisa Balsamo (Trek - Segafredo) ihren ersten Gent-Wevelgem-Sieg einfahren. Im Massensprint ließ die Italienerin Titelverteidigerin Marianne Vos (Jumbo - Visma) und ihre Landsfrau Maria Giulia Confalonieri (Cerazitit - WNT) hinter sich.

Zum Rennbericht 2022

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2023: Marlen Reusser

Mit seinen 162,5 Kilometern war das Rennen diesmal sogar noch etwas länger als die letztjährige Ausgabe und endete mit einem grandiosen Solotriumph von Marlen Reusser (SD Worx). Die Schweizerin kam 2:42 Minuten vor der Konkurrenz ins Ziel. Im Sprint der Verfolgererinnen holte sich die US-Amerikanerin Megan Jastrab (DSM) Platz zwei vor der Niederländerin Maike van der Duin (Canyon - SRAM). Die Österreicherin Christina Schweinberget (Fenix - Deceuninck) wurde Fünfte.

Zum Rennbericht 2023

Gent-Wevelgem In Flanders Fields WE 2024: Lorena Wiebes

Nach 171 Kilometern, erneut ein Streckenrekord, holte sich die Vorjahreszweite Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) den Sieg. Im Massensprint setzte sich die Niederländerin gegen die Italienerinnen Elisa Balsamo (Lidl - Trek) und Chiara Consonni (UAE Team ADQ) durch. Die Österreicherin Christina Schweinberger (Fenix - Deceuninck) landete zeitgleich auf Platz neun.

Zum Rennbericht 2024

Gent Wevelgem In Flanders Fields 2025 WE: Lorena Wiebes

Wie bei den Männern gab es auch bei den Frauen eine Titelverteidigung zu vermelden. Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) siegte nach 169 Kilometern wie im Vorjahr im Massensprint, wieder blieb der Italienerin Elisa Balsamo (Lidl - Trek) nur Rang zwei. Das Podium komplettierte die Niederländerin Charlotte Kool (Picnic - PostNL).

Zum Rennbericht 2025

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