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13.01.2026 | (rsn) - Pauline Ferrand-Prévot hat die Titelverteidigung bei der Tour de France Femmes als großes Saisonziel ausgegeben. Auf dem Weg dorthin absolviert die Französin ein im Vergleich zu 2025 abgespecktes Rennprogramm, das am 7. März in Italien bei der Strade Bianche Donne beginnt, ehe in Belgien die drei weiteren Frühjahrsklassiker Flandern-Rundfahrt, Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich folgen. Damit steht fest, dass die Vorjahressiegerin Ferrand-Prévot auf ihren Start bei Paris-Roubaix verzichten wird.
Anfang Mai steht die 33-Jährige am Start der Vuelta Espana, danach legt Ferrand-Prévot eine Rennpause ein, aus der sie zur am 1. August im schweizerischen Lausanne beginnenden Tour de France zurückkehren wird.
“Letzte Saison bin ich als Außenseiterin in die Tour gestartet, aber nächste Saison wird es anders sein. Ich muss von nun an bereit sein, bei den größten Rennen als eine der Favoritinnen anzutreten. Ich mag Druck und kann gut damit umgehen, deshalb freue ich mich darauf“, wurde sie auf der Website ihres Teams zitiert.
Als besondere Herausforderung der kommenden Frankreich-Rundfahrt bezeichnete Ferrand-Prévot das Einzelzeitfahren der 4. Etappe von Gevrey-Chambertin nach Dijon. “Zeitfahren lag mir in der Vergangenheit, aber es ist definitiv eine Disziplin, in der ich mich noch verbessern kann. Deshalb werde ich in der Vorbereitung auf die Tour viel Zeit auf dem Zeitfahrrad verbringen“, kündigte sie an, um mit Blick auf den 21 Kilometer langen Parcours anzufügen: “Es ist eine kurze Belastung, was mir entgegenkommen sollte.“
Auch wenn sie in ihrer Comeback-Straßensaison außergewöhnlich erfolgreich war und neben den Triumphen bei der Tour und in Roubaix noch weitere Spitzenergebnisse wie Platz zwei bei der Flandern-Rundfahrt sowie Rang drei bei der Strade Bianche einfahren konnte, möchte sich Ferrand-Prévot in ihrem zweiten Jahr bei Visma – Lease a Bike damit nicht zufrieden geben.
“Letzte Saison war ich einige Male sehr gut, aber ich möchte noch an meiner Konstanz arbeiten. Mein Ziel ist es, bei jedem Rennen, an dem ich teilnehme, ganz oben mitzufahren. Das wird eine Herausforderung, aber ich freue mich darauf. Ich habe 2025 viele Podiumsplätze erreicht, aber insgeheim möchte ich noch mehr gewinnen“, gab sie ihre ambitionierte Marschroute für 2026 vor.