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15.01.2026 | (rsn) – Nach seinem Knöchelbruch und der anschließenden Operation fällt Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) das Gehen noch schwer – dafür läuft es auf dem Rad immer besser. Laut Strava absolvierte der Belgier im Rahmen des Trainingslagers im spanischen Calpe gemeinsam mit seinen Teamkollegen Bruno Armirail, Louis Barré, Matteo Jorgenson und Timo Kielich eine anspruchsvolle Runde über knapp 110 Kilometer mit mehr als 2.119 Höhenmetern.
“Es ist toll, wieder hier zu sein. Ich denke, das ist ein Zeichen dafür, dass die Genesung gut verläuft“, sagte van Aert zu Wochenbeginn am Medientag seines Teams in Spanien. Der 31-Jährige hatte sich am 2. Januar beim Zilvermeercross in Mol eine kleine Fraktur am Knöchel zugezogen, der das vorzeitige Aus seiner Crosssaison bedeutet hatte. Nunmehr steht die Vorbereitung auf die Klassiker im Fokus.
Und da drängt die Zeit durchaus, schließlich steht schon zum Openingsweekend am 28. Februar der Omloop Nieuwsblad auf seinem Programm. “Ich denke, die Chancen, es zu schaffen, stehen gut“, zeigte sich van Aert zuversichtlich, dass es zumindest für die Teilnahme reichen könnte. Ob er um den Sieg beim ersten der großen flämischen Frühjahrsklassiker mitfahren kann, ließ er offen.
“Wie sehr es (die Verletzung) mich ausbremsen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen. Ich hoffe auf so wenig wie möglich, aber wir werden sehen“, sagte der Omloop-Gewinner von 2022, der im vergangenen Jahr in Ninove im Sprint einer rund 50-köpfigen Spitzengruppe Elfter geworden war.
Van Aerts weiteres Programm sieht Starts bei der Strade Bianche, Tirreno-Adriatico und Mailand-Sanremo vor, ehe es in die Heimat geht, wo er die E3 Saxo Classic und die Flandern-Rundfahrt bestreiten wird. Eine Woche später beschließt am 12. April das französische Monument Paris-Roubaix seine recht kurze Klassikerkampagne, dem eine knapp dreimonatige Rennpause bis zur am 4. Juli beginnenden Tour de France folgen soll.
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