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24.08.2026 | (rsn) - Moritz Mauss (UAE - Emirates - XRG) ist jung (19 Jahre), hochtalentiert auf der Bahn (Junioren Vize-WM im Punktefahren und Scratch), der Straße (9. Der Junioren WM) und nicht abergläubisch. Bei der gerade beendeten Deutschland Tour fuhr der Junge aus dem Entwicklungsteam von UAE – Emirates – XRG für seinen Teamkollegen und Gesamtsieger Isaac Del Toro und trug die Startnummer 13 auf dem Rücken – richtig rum!
Die 13 fürchten viele Radprofis. Weil sie angeblich Unglück bringen könnte, versuchen sie, ihr aus dem Weg zu gehen. Ist das nicht möglich, weil einer sie tragen muss, drehen sie die Ziffern auf ihren Rücken und auch am Rad einfach auf den Kopf. Nicht so Moritz Mauss!
"Ich bin dieses Jahr schon ein paar Mal mit der 13 gefahren. Vielleicht, weil das Team in jedem Rennen immer erster oder Zweiter wird, haben wir sie oft bekommen“, erzählt er gegenüber radsport-news.com. Weil der Düsseldorfer nichts gegen die magische 13 hat, wurde sie ihm oft zugeteilt. "Ja, irgendwie hat mich die 13 immer erwischt.“
Mauss war als Zweitjüngster Teilnehmer nach seinem Teamkollegen Matteo Vanden Wijngaert bei der Deutschland Tour an den Start gegangen, um Del Toro zu unterstützen. "Meine Aufgabe war es, vor allem die Gruppen auf den ersten 100 bis 150 Kilometern zu kontrollieren und zu schauen, dass keine Konkurrenten wegkommen, die eine Gefahr sein könnten."
Mauss erledigte seine Aufgaben zu vollsten Zufriedenheit seines Teams. "Es war super, es war einfach ein Traum. Mit dem Team, mit Del Toro zu fahren, hat mega Spaß gemacht. Es war auf jeden Fall auch von der Leistung her mein bestes Rennen dieses Jahr. Es war einfach superschön, eine mega Atmosphäre jeden Tag, viele Fans, egal ob Regen war oder Sonne. Es war einfach nur toll", konnte Mauss seine Begeisterung im Ziel der letzten Etappe in Heilbronn kaum bremsen.
Nach seinem Ausflug aus dem Devo-Team UAE Team Emirates Gen Z bei der Deutschland Tour stehen nun die nächsten Highlights auf seinem Programm. Maus: "Wir haben jetzt die Nominierung für Europameister- und Weltmeisterschaften. Da hoffe ich, dass ich dabei bin. Und dann müssen wir mal gucken, wie es weiter geht.“