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23.02.2007 | (Ra) – Nach seiner Deklassierung bei der Auftaktetappe hat es für Alessandro Petacchi heute bei der Algarve-Rundfahrt mit dem ersten Sieg geklappt. Der Milram-Star gewann die dritte Etappe über 208,3 km von Lagoa nach Lagos. Im Massensprint verwies der 33-jährige Italiener Vortagessieger Bernhard Eisel (T-Mobile) und den Litauer Tomas Vaitkus (Discovery Channel) auf die Plätze.
Dementsprechend glücklich war Petacchi nach seinem zweiten Saisonsieg. "Heute war alles wieder in Ordnung, ich habe mich stark gefühlt," strahlte der Italiener.
Bernahrd Eisel war nach der Zielankunft mit seinem zweiten Platz hingegen nicht wirklich zufrieden. "Im Sprint hab ich leider versagt. Ich befand mich am Hinterrad von Marco Velo, Petacchi lag auf meinem. 200 Meter vor dem Ziel ist der Italiener aus meinem Windschatten und hat voll durchgezogen. Schade, ich hab den Sprint komplett verschlafen, wollte eigentlich als Erster antreten. Ich weiß zwar nicht, ob ich Petacchi besiegt hätte, es wäre mit Sicherheit aber knapper geworden", so der Österreicher.
Dennoch hatte Eisel am Ende des Tages noch Grund zur Freude. Durch seinen zweiten Platz löste der T-Mobile Neuzugang den bisher Führenden in der Gesamtwertung, den Belgier Gert Steegmans (Quick Step) im Gelben Trikot ab und geht auf die morgige vierte Etappe mit drei Sekunden Vorsprung auf Petacchi, der jetzt zeitgleich mit Steegmans auf Platz zwei liegt.
David Kopp (Gerolsteiner) belegte erneut den vierten Platz. Mit diesem Ergebnis war der Sportliche Leiter Raimund Dietzen durchaus einverstanden. "Die Mannschaft ist stark gefahren. Das war eine tolle Leistung. Ich bin happy."
Bester Wiesenhof-Fahrer wurde heute Olaf Pollack auf Rang 16. "Mit etwas Glück hätte Olaf heute mehr rausholen können", bilanzierte Wiesenhofs Sportlicher Leiter Ronny Lauke nach dem Rennen
Bevor es überhaupt zum Massensprint kam, stand die Etappe ganz im Zeichen von sechs Ausreißern, die zwischenzeitlich einen Vorsprung von über elf Minuten herausfahren konnten. Unterwegs bekam die Gruppe um den Belgier Philip Gilbert (Fdjeux) noch Verstärkung von einem Trio um Gerolsteiner-Profi Davide Rebellin. Doch am Ende behielten die Sprinterteams wieder die Oberhand und holten die Ausreißer nach und nach wieder ein. Kurz vor dem Ziel wurde Rebellin als letzter Flüchtling wieder gestellt. "Auch wenn es nicht gereicht hat, Davide hat ein Riesen-Rennen gezeigt", so Rebellins Sportlicher Leiter Dietzen.
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