Vorschau 51. Baskenland-Rundfahrt

Wie gemacht für die Kletterer

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Baskenland-Rundfahrt 2010 Foto: ROTH

04.04.2011  |  (rsn) - Die 51. Baskenland-Rundfahrt (4. – 9. April/WT) wartet wieder mit einer Besetzung von Weltklasseformat auf. Zwar fehlt der zweimalige Gesamtsieger Alberto Contador (Saxo Bank-Sun Gard), doch ist die Anzahl der Favoriten groß wie selten zuvor. Auch zwei deutsche Starter haben gute Chancen, sowohl auf den diversen Tagesabschnitten als auch im Gesamtklassement. Mit dabei sein werden die 18 ProTeams plus die beiden spanischen Zweitdivisionäre Geox-TCM und Caja Rural.

Die Strecke: Der Parcours der 51. Vuelta Ciclista al Pais Vasco wird den Startern alles abverlangen. Gleich an den ersten beiden Tagen stehen zwei schwere Etappen mit sechs bzw. sieben Bergwertungen auf dem Programm, so dass die Klassementfahrer von Anfang an auf der Hut sein müssen. Auf beiden Teilstücken warten im Finale zwei schwere Anstiege auf die Fahrer, so dass die Sprinter schlechte Karten haben dürften.

Auch die 3. Etappe hat es in sich, auf hügeligem Terrain geht es zwar „nur“ über vier kategorisierte Anstiege, aber speziell in der zweiten Rennhälfte bieten sich den Fahrern kaum Möglichkeiten zur Erholung. Am vierten Tag warten die Schwierigkeiten ebenfalls im zweiten Rennabschnitt: Hier gilt es, erneut sieben Bergwertungen (darunter zwei der 1. Kategorie) zu bewältigen. Vom letzten (Kat.1)-Berg sind es nur noch rund 1,5 abfallende Kilometer bis ins Ziel, so dass hier ein Kletterer siegen dürfte.

Und auch die vorletzte Etappe wartet mit sieben Bergwertungen auf, diesmal allerdings gleichmäßiger über die 177 Kilometer verteilt und fünf davon als 3. Kategorie ausgezeichnet. Die einzige Kat.1-Bergwertung wird schon nach knapp 30 Kilometern erreicht. Trotz der vielen Anstiege dürften die Sprinter an diesem Tag gute Chancen haben, eine Sprintankunft herbeizuführen.

Selbst das abschließende, 24 Kilometer lange Zeitfahren hat zwei Anstiege im Profil, wobei es vom Start weg hinauf zum 9,5 Prozent steilen Alto De Avellaneda geht und dann nach einer kurzen Abfahrt gleich in den 4,8 Prozent steilen Alto de Beci geht. Nach der Abfahrt wartet nochmals eine Gegenwelle, bevor es dann wieder bergab und schließlich flach in’s Ziel geht.

Die Favoriten: Titelverteidiger Chris Horner (RadioShack) wird es schwer haben, seinen Coup aus dem Vorjahr zu wiederholen. Seine beiden Teamkollegen Andreas Klöden und Levi Leipheimer sind wohl eher Konkurrenten denn Edelhelfer für den fast 40 Jahre alten US-Amerikaner. Neben Klöden zählt auch Paris-Nizza-Sieger Tony Martin (HTC-Highroad) zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg, ebenso der Luxemburgische Meister Fränk Schleck (Leopard Trek), dem allerdings das abschließende Zeitfahren nicht gefallen dürfte. Sein jüngerer Bruder Andy hat bereits angekündigt, nur auf Etappensiege fahren zu wollen.

Das niederländische Rabobank-Team hat mit Robert Gesink und Luis Léon Sanchez zwei heiße Eisen im Feuer. Auch dessen Namensvetter Samuel Sanchez (Euskaltel) hat viel vor und will nach Platz zwei im vergangenen Jahr erstmals in seiner langen Karriere seine Heimat-Rundfahrt gewinnen. Auch den Belgier Jurgan van den Broeck (Omega Pharma Lotto), den Italiener Ivan Basso (Liquigas) und den Spanier Joaquim Rodriguez (Katjuscha)

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen Martins US-amerikanischer Teamkollege Tejay Van Garderen, der Däne Jakob Fuglsang (Leopard-Trek), der Ire Daniel Martin (Garmin-Cervélo), der Kolumbianer Rigoberto Uran (Sky), der Weißrusse Vasil Kiryienka (Movistar), die Australier Richie Porte (Saxo Bank Sungard) und Michael Rogers (Sky), der Kasache Alexander Winokurow (Astana), der Franzose Jean Christophe Peraud (Ag2r), der Baske Benat Intxausti (Movistar) und der Kanadier Ryder Hesjedal (Garmin-Cervelo).

Die Etappen:

1. Etappe, Montag, 4. April: Zumarraga – Zumarraga, 149,5 Kilometer
2. Etappe, Dienstag, 5. April: Zumarraga – Lekunberri, 167 Kilometer
3. Etappe, Mittwoch, 6. April: Villatuerta - Zuia – Murgia, 177 Kilometer
4. Etappe, Donnerstag, 7. April: Amurrio - Eibar (Alto Arrate), 177 Kilometer
5. Etappe, Freitag, 8. April: Eibar – Zalla, 179 Kilometer
6. Etappe, Samstag, 9. April: Zalla- Zalla, 24 Kilometer, EZF

Die Teams: Euskaltel, Movistar,Geox-TMC, Caja Rural, QuickStep, Omega-Pharma-Lotto, Rabobank, Vacansoleil, Liquigas, Lampre-ISD, Katjuscha, HTC Highroad, BMC, Radioshack, Garmin-Cervelo, Saxo Bank, Ag2r, Sky, Leopard-Trek, Astana,

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