Belgier gewinnt 3. Etappe, Martens Fünfter

Tour de Wallonnie: Van Avermaet sorgt für BMC-Erfolgserlebnis

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Greg van Avermaet (BMC) | Foto: ROTH

22.07.2013  |  (rsn) – Nach der enttäuschenden Tour de France hat Greg Van Avermaet seinem BMC-Team zumindest bei der Tour de Wallonie (2.HC) ein Erfolgserlebnis beschert. Der 28-jährige Belgier gewann am Montag die 3. Etappe über 168,5 Kilometer von Beaufays nach Bastogne im Sprint vor seinem Landsmann Tom Van Asbroeck (Topsport Vlaanderen) und dem Luxemburger Jempy Drucker (Accent.jobs – Wanty) und verbuchte seinen ersten Saisonerfolg.

Hinter Van Avermaets italienischem Teamkollegen Daniel Oss kam der Deutsche Paul Martens (Belkin) auf den fünften Platz.

Der Russe Alexander Kolobnev (Katusha) kam zeitgleich mit dem Sieger auf Rang 28 ins Ziel und verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung.Zweiter ist nach wie vor der Franzose Anthony Geslin (FDJ/ +0:06) vor seinem Landsmann Julien Berard (Ag2r/+0:09) und dem Belgier Stijn Devolder (Radioshack-Leopard). Björn Thurau (Europcar) nimmt bei 28 Sekunden Rückstand weiterhin Rang fünf ein.

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für mich. Bisher konnte ich ein paar sehr schöne Ergebnisse einfahren, nur ein Sieg hatte gefehlt. Für einen Rennfahrer zählen letztlich nur Siege“, sagte van Avermaet nach dem Rennen.

Nach einer hektischen ersten Rennstunde formierte sich nach 45 gefahrenen Kilometern die Gruppe des Tages. Die drei Belgier Laurens De Vreese (Topsport Vlaanderen), Kevin Van Melsen (Accent Jobs - Wanty) und Christophe Prémont (Crelan - Euphony) hatten sich vom Feld gelöst und sich einen Maximalvorsprung von 6:30 Minuten herausfahren. 70 Kilometer vor dem Ziel legte das Peloton allerdings an Tempo zu und hatte sich 45 Kilometer vor dem Ziel bis auf eine Minute an die drei Spitzenreiter herangeschoben. Aus der Spitzengruppe heraus attackierte Prémont, doch an der vorletzten Bergwertung des Tages war es auch um den Crelan-Fahrer als letztem verbliebenem Ausreißer geschehen.

Am letzten Anstieg des Tages, einer Steigung der ersten Kategorie, versuchte es der Gesamtvierte Stijn Devolder (Radioshack-Leopard) mit drei weiteren Fahrern mit einer Attacke. Das Quartett konnte sich 20 Sekunden an Vorsprung erarbeiten, aber 15 Sekunden vor dem Ziel, war der Ausritt beendet. Bis zum Schlusskilometer folgten weitere Attacken, doch alle ohne Erfolg, so dass van Avermaet den Sieg aus einer 44 Fahrer starken Gruppe heraus einfahren konnte.

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