Paris-Nizza: Im Prolog nur knapp geschlagen

Dennis sieht sich weiter als van Garderens Helfer

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Rohan Dennis (BMC) im Prolog zu Paris-Nizza | Foto: Cor Vos

09.03.2015  |  (rsn) – Ganz 31 Hundertstelsekunden fehlten Rohan Dennis (BMC) im Prolog zu Paris-Nizza zum Sieg und damit zum Gelben Trikot des Gesamtführenden. Nur Straßenweltmeister Michal Kwiatkowski (Etixx-Quick-Step) war auf dem 6,7 Kilometer langen Kurs in Maurepas knapp schneller als der Stundenweltrekordler.

Doch auch wenn Dennis nun im Gesamtklassement auf Rang zwei und damit deutlich aussichtsreicher platziert ist als sein nomineller Kapitän Tejay van Garderen – der mit einem Rückstand von 14 Sekunden Elfter wurde – so will der Australier seine Ziele im „Rennen zur Sonne“ nicht ändern. Er wolle in den beiden Einzelzeitfahren – das zweite folgt am letzten Tag zum Col d’Eze hinauf – gut abschneiden, so der Gewinner der Tour Down Under.

Darüber hinaus wolle er „alles dafür tun, um dem Team zu helfen. Ich bin ziemlich sicher, dass Tejay nach Oman stark sein wird. Er hat sich eine Weile auf dieses Rennen vorbereitet“, billigte der 24-Jährige seinem Teamkollegen die besseren Chancen im Gesamtklassement zu.

Van Garderen selber war trotz des recht großen Abstands auf den überragenden Kwiatkowski mit seiner Leistung zufrieden. „Ich denke, heute war ein Erfolg“, sagte der 26-Jährige, der den Gesamtsieg anstrebt. „Es tut mir Leid für Rohan, der so knapp den Sieg verpasst hat. Das wäre ein toller Sieg für ihn gewesen. Aber die Positionen von uns zweien sind vielversprechend und wir liegen inmitten einiger Fahrer, die um die Gesamtwertung kämpfen werden.“

BMC-Sportdirektor Yvon Ledanois wollte dagegen noch nicht auf die kommenden Aufgaben schauen, sondern betonte am Sonntag, dass es „ein wichtiger Sieg für das Team gewesen wäre“, so der Franzose. „Aber für das Team war es in der Situation das schlechteste Resultat. Wenn drei, vier oder fünf Sekunden zwischen den ersten zwei Plätzen liegen wäre das nicht so schlimm. Aber wir wollten den Sieg und sind deshalb sehr enttäuscht.“

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