Weltverband bestreitet Vorwürfe der AFLD

UCI: "Keine Vorzugsbehandlung von Astana bei der Tour"

Foto zu dem Text "UCI:

Alberto Contador posiert bei der Siegerehrung in Paris im Astana-Leibchen.

05.10.2009  |  Paris (dpa/rsn) - Der Weltverband UCI hat vehement Vorwürfe bestritten, wonach das kasachische Astana-Team bei Dopingkontrollen während der vergangenen Tour de France mit großer Nachlässigkeit behandelt worden sei. Man sei „überzeugt, dass keinem Team bei der Tour eine Vorzugsbehandlung gewährt“ wurde, sagte Anne Gripper, die Anti-Dopingbeauftragte der UCI, dem Internetanbieter „cyclingnews.com“. „Es war ein Thema, das während der Tour angesprochen wurde. Es gibt nichts weiter, was man zu diesem Thema sagen kann. Wir hatten Gespräche mit der AFLD über das, was ihrer Meinung nach passierte, und wir haben ihnen gesagt, was wirklich passiert ist. "

Wie die französische Zeitung „Le Monde“ in ihrer Online-Ausgabe berichtete, hätten sich die Astana-Fahrer unter anderem mit einem Zeitverzug von bis zu 45 Minuten bei den Dopingkontrollen präsentieren dürfen. Die AFLD bemängelte auch, dass die UCI während der Wettkampf- Vorbereitungen zwar die Aufenthaltsorte aller Teams zwecks Durchführung von Dopingkontrollen durchgegeben habe. Bei Astana sei der Weltverband aber in dieser Sache weniger effizient gewesen. „Ein solcher Informationsentzug entspricht nicht dem Sinn des Antidopingkampfes“, klagte die französische Antidopingbehörde.

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