Angeblich grobe Fehler im Umgang mit Dopingproben

UCI schießt gegen AFLD zurück

Foto zu dem Text "UCI schießt gegen AFLD zurück"

Pat McQuaid, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI

Foto: ROTH

29.10.2009  |  (sid) - Grobe Fehler im Umgang mit Kontrollen hat der Radsport-Weltverband UCI der Anti-Doping-Agentur Frankreichs (AFLD) vorgeworfen. Die Kritik ließ die UCI in einer Kopie auch der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zukommen.

Beim Start der diesjährigen Tour de France habe die UCI 190, die AFLD aber nur 13 Tests vorgenommen. Sechs davon seien bei Franzosen erfolgt, die das ganze Jahr über getestet worden seien, fünf dieser sechs Proben seien mit vollem Namen der Fahrer ans Labor geschickt worden. Dies sei ein grober Verstoß gegen die Richtlinien, die besagen, dass alle Proben anonym bleiben müssen und später erst den Fahrern zugeordnet werden.

Im September hatte die AFLD der UCI vorgeworfen, der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong und der aktuelle Tour-Gewinner Alberto Contador seien mit ihrem Astana-Rennstall von Kontrolleuren des Weltverbandes "bevorzugt" behandelt worden.

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