Ciolek: „Bin mit dem zweiten Platz zufrieden“
Video - Interviews [weiter]
(2. Etappe der Bayern-Rundfahrt)
Aktuelle Nachrichten
Live-Ticker
Ergebnisse
Teams
Fahrer
TV-Termine
Giro d'Italia 2013
Tour de France 2013
Vuelta a España 2013
Archiv
Links
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
08.01.2012 - (rsn) – Der vergangene Herbst war für Gregory Rast schon etwas verrückt. Da verließ der Schweizer nach zwei Jahren das Team RadioShack in Richtung Leopard-Trek, um dann wenige Wochen später zu erfahren, dass genau diese beiden Mannschaften miteinander fusionieren würden. „Das war alles andere als lustig. 30 und 30 Fahrer ergibt 60 Mann. Da habe ich letztlich auch lange gezittert, ob ich dabei bin oder nicht“, sagte Rast bei der Teampräsentation zu Radsport News.
Dabei profitierte der 31-Jährige auch davon, dass er RadioShack nicht im Streit verlassen hatte. „Der einzige Grund warum ich zu Leopard wollte, war Fabian (Cancellara, d. Red.). Ich wollte mit ihm zusammen fahren. Und das ist jetzt immer noch möglich", erklärte Rast, der sich in der Saison 2012 wird umstellen müssen.
Bei RadioShack war er in der Vergangenheit bei den Klassikern der Kapitän. „Ich hatte dort schöne Freiheiten“, so Rast, der im vergangenen Jahr Vierter bei Paris-Roubaix wurde. Bei RadioShack-Nissan wird er als Edelhelfer für Cancellara fungieren. „Fabian ist der unangefochtene Kapitän. Es gibt aber auch Tage, da braucht es einen Joker“; hofft der Klassikerspezialist doch auf Freiheiten.
Seine ersten Rennen 2012 wird Rast bei der Katar- und Oman-Rundfahrt bestreiten. Die Vorbereitung läuft dann in Richtung Frühjahrsklassiker. Aber auch die Tour de France hat der Routinier noch nicht abgeschrieben. „Ich stehe im erweiterten Kader, der 15 Fahrer umfasst“, erklärte Rast, der 2011 keine einzige große Rundfahrt bestreiten konnte. „Den Giro werde ich auch dieses Jahr sicher nicht fahren und wenn es mit der Tour nichts wird, dann möchte ich zumindest die Vuelta in Angriff nehmen. Ich würde auf jeden Fall gerne wieder eine dreiwöchige Rundfahrt bestreiten", sagte er.