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Hoffnung liegt jetzt auf Paris-Roubaix

Van der Poel fehlte in Leuven noch etwas Form

Foto zu dem Text "Van der Poel fehlte in Leuven noch etwas Form"
Mathieu van der Poel wurde in Leuven WM-Achter. | Foto: Cor Vos

27.09.2021  |  (rsn) – Mathieu van der Poel ist am Sonntag im WM-Straßenrennen von Leuven Achter geworden. Doch der Niederländer, der erst kurzfristig überhaupt seinen Start zugesagt hatte, weil er im Sommer lang unter Rückenproblemen litt, fuhr nicht so, wie man es von ihm kennt.

"Ich ziehe es vor, attraktiver zu fahren, aber das war heute nicht möglich", gab der 26-Jährige zu. "Ich habe mich nicht schlecht gefühlt, aber hatte nichts extra. Vor dem Rennen hoffte ich, irgendwo etwas probieren zu können, aber das ging einfach nicht.Ich hatte heute nicht die zwei oder drei dummen Attacken im Bein, die ich sonst draufhabe."

Tatsächlich trat van der Poel im WM-Rennen nicht in Aktion, sondern reagierte über die gesamte Distanz lediglich und schien froh zu sein, mithalten zu können. Immerhin zeigte er dann auf der Zielgeraden noch einen guten Sprint und sicherte sich so aus der zweiten Verfolgergruppe heraus den achten Platz.

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"Ich habe in der ersten Rennhälfte sehr gelitten und bin nicht in den Rhythmus gekommen. Ich war wirklich nicht gut und ständig am Ende der Gruppe. Das war nicht, wo man sein sollte, aber ich kam nicht weiter vor. Bauke musste auch einmal eine große Lücke für mich schließen und ich habe mich wirklich nicht auf die zweite Flandern-Runde gefreut", blickte van der Poel in der Mixed Zone auf sein Rennen zurück. "Ich denke ich war dann einer der Letzten, die es in die Gruppe geschafft haben. Ab da ging es mir besser, weil es nicht mehr so viele Beschleunigungen gab."

"Hoffentlich hilft mir das mit Blick auf Paris-Roubaix"

Trotzdem: Van der Poel war klar, dass er nicht in Top-Form war und gab deshalb auch Dylan van Baarle freie Fahrt, der schließlich für die Niederlande Silber gewann. "30 Kilometer vor dem Ziel kam er zu mir und fragte, ob er die Lücken bei Angriffen schließen solle. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich es besser fände, wenn er mitspringt bei den Attacken, wenn er sich gut fühlte. Das würde mehr bringen. Er hat ja schon Dwars door Vlaanderen gewonnen und ich wusste, dass er das konnte", so van der Poel. "Er hat es perfekt gemacht und wurde mit einer schönen Silbermedaille belohnt."

Der vierfache Cross-Weltmeister hingegen konnte daher auch mit Rang acht gut leben und warf seinen Blick dann sofort in Richtung kommendes Wochenende voraus. "Hoffentlich hilft mir dieses Rennen heute, um meine Form mit Blick auf Paris-Roubaix zu verbessern", sagte er. Denn in der Hölle des Nordens gibt van der Poel am Sonntag sein Debüt.

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