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01.11.2026 | (rsn) – Lucinda Brand (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat in Oudenaarde den Auftakt zur X2O Badkamer Trofee gewonnen. Die Niederländerin war beim Koppenbergcross nach 53:29 Minuten 53 Sekunden schneller als die Italienerin Sara Casasola (Crelan – Corendon). Die Luxemburgerin Marie Schreiber (SD Worx – Protime) vervollständigte das Podium vor den Französinnen Helene Clauzel (777) und Amandine Fouquenet (Pauwels Sauzen – Altez). Durch den Auftaktsieg übernahm Brand auch die Gesamtführung der Serie.
Brand feierte in Oudenaarde ihren vierten Saisonsieg beim sechsten Einsatz. Am Koppenberg war die 37-Jährige erst zum zweiten Mal erfolgreich, nachdem sie letzten Winter erstmals auf dem obersten Podest gestanden hatte. Trotz ihrer großen Überlegenheit musste die Weltmeisterin bis zum Zielstrich alles geben.
“Im Februar kann jede Sekunden zählen“, meinte Brand im Ziel-Interview mit Blick auf das Gesamtklassement der X2O Trofee. “Wenn man die Chance hat, mehr Sekunden zu holen, sollte man sie nutzen. Aber das macht es insgesamt noch schwerer als schwer“, fügte sie an.
Deutsche Fahrerinnen waren nicht am Start. Die für Heizomat – Cube startende Niederländerin Mae Cabaca belegte den zwölften Platz.
Im Klassement liegt Brand 53 Sekunden vor Casasola. Als Gesamtdritte liegt Schreiber bereits 1:42 Minuten zurück. Das zweite der acht Events der X2O Badkamer Trofee findet am 15. November in Hamme-Zogge statt.
Clauzel und Fouquenet rissen gleich nach dem Start das Feld auf dem Weg hinauf zum Koppenberg auseinander. Casasola löste zur Hälfte der Auftaktrunde dann aber die beiden Französinnen an der Spitze ab. Sie gewann eingangs des zweiten Umlaufs die 15 Bonussekunden vor Brand und Inge van der Heijden (Crelan – Corendon). Schreiber, Clauzel und Fouquenet konnten dem Tempo der Italienischen Meisterin ebenfalls folgen.
Schreiber ging es dann aber zu langsam und sie schüttelte Fouquenet und van der Heijden ab. Auch Clauzel geriet in Schwierigkeiten und verlor bei der dritten Auffahrt zum Koppenberg den Kontakt, was ihr oben drei Sekunden Rückstand einbrachte. Wenig später standen bereits die ersten Überrundungen an, die stellenweise nicht problemlos verliefen.
Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Premier Tech) setzte sich derweil von den Verfolgerinnen ab und machte als Fünfte Jagd auf Clauzel. Fem van Empel (Specialized) arbeitete sich unterdessen aus dem Hintergrund in jene Gruppe vor, die Alvarado gerade hinter sich gelassen hatte.
Die vierte von sechs Runden nahm das Spitzentrio 13 Sekunden vor Clauzel und 40 vor Alvarado in Angriff. Dass der Kurs nicht fünf- sondern sechsmal umrundet werden musste, dürfte die Fahrerinnen überrascht haben, denn die errechnete Rennzeit kam nun an die 54 Minuten heran. Brand sah das offenbar als Zeichen, zum Angriff zu blasen.
Sie übernahm erstmals die Führung und schüttelte bergab Schreiber ab. In der technischen Zone bekam auch Casasola Probleme. Sie büßte Meter um Meter ein und erreichte das Kopfsteinpflaster mit einem Rückstand, der oben bei der nächsten Zielpassage elf Sekunden betrug. Schreiber folgte 18 Sekunden hinter Casasola.
Eingangs der Schlussrunde - nach 44:55 Minuten – lag die Italienerin 29 Sekunden hinter Brand und derer 20 vor Schreiber. Clauzel behauptete den vierten Rang, während Alvarado von Denise Betsema ((De Ceuster Bouwkranen) und Fouquenet eingeholt wurde. Die Spitzenpositionen veränderten sich im Finale nicht mehr. Fouquenet entschied den Kampf um den fünften Platz für sich.
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