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Eulalio erreichte die Ziellinie mit 2:03 Minuten Rückstand. Damit nahm er Piganzoli zehn Sekunden ab. Der kam mit Storer und Caruso an. Damit sind die Top 10 unverändert geblieben. Auch in der Nachwuchswertung gab es keinen F+hrungswechel. Damit verabschiede ich mich für heute. Morgen folgt die letzte Etappe des Giro. Alles zur Italienrundfahrt gibt es auf www.radsport-news.com.
Der Däne ist drin. Wie immer mit Kuss auf den Lenker. Gall wurde abermals Zweiter vor Hindley und Gee-West. Sie hatten 1:15 Minuten Rückstand. Arensman büßte im finalen Sprint noch einige Sekunden ein.
Eulalio fährt von seinen Begleitern weg. Damit ist der Kampf um Weiß entschieden. Vingegaard ist auf dem letzten Kilometer und fährt seinem fünften Etappensieg entgegen.
Aber das Ding ist wohl durch. Bernal bringt Arensman gleich wieder zurück zu Gee-West, Gall ud Hindley. In dem Quintett sind zwei Ex-Giro-Sieger vertreten. Und dennoch verlieren sie weiter Boden auf den kommenden Gesamtsieger. Der hat schon 1:30 Minuten herausgefahren. Eulalio und Co. liegen 2:15 Minuten zurück.
Jetzt spannt Hindley mit ein. Er will sich wohl nicht als schlechter Sportsmann erweisen. Gee-West profitiert davon im Kampf um Platz vier. Arensmann hatte eben eine Schrecksekunde - die Kette war kurz runter. Er legte sie mit einer Pedalumdrehung wieder auf. Das kostete aber nur eine oder zwei Sekunden.
Gall wurde von Gee-West und Hindley eingeholt. Dieses Trio hat 1:15 Minuten Rückstand. Bernal macht weiter die Pace für Arensman, sie liegen zwischen der Piganzoli-Eulalio-Gruppe. Die hat 1:50 Minuten Rückstand.
Als Gall nicht mehr folgen konnte:
IL RE PESCATORE È PARTITO ????????
— Eurosport IT (@Eurosport_IT) May 30, 2026
Ai -10.6km termina il lavoro di Lemmen e Jonas Vingegaard parte alla conquista della 5a vittoria in questo Giro! Vuole chiudere alla grande la Maglia Rosa 2026 ????????????#GirodItalia #EurosportCiclismo pic.twitter.com/vEDj5nNMLK
Gee-West verzweifelt gerade etwas, denn er kommt nicht ganz zu Gall hin. Er spricht mit Hindley, will ihn wohl zum Tempomachen bewegen. Doch der Australier verweigert die Mithilfe.
Piganzoli kommt mit Caruso und Storer am Hinterrad zurück zu Eulalio. Sie haben 1:25 Minuten Rückstand zum Mann in Rosa. Gall hat 45 Sekunden Rückstand. Und Hindley liegt mit Gee-West nur noch wenige weitere Sekunden zurück.
Eulalio muss nun doch abreißen lassen. Piganzoli hat sich erholt und liegt nur noch zehn Sekunden hinter dem Portugiesen. Aber der hat auch noch 1:03 Minuten Vorsprung in der Nachwuchswertung.
Bernal, Arensman und Eulalio sind jetzt zusammen. Ihr Abstand zu Hindley und Gee-West beträgt 15 Sekunden. Dieses Duo hat zehn Sekunden Rückstand zu Gall. Und Vingegaard liegt 32 Sekunden vor dem Österreicher.
Derek Gee-West (Lidl - Trek) greift an. Hindley folgt. Sie sammeln Crescioli ein. Ist das die Entscheidung um Platz drei? Es sieht so aus. Wobei Gee-West auch auf Platz vier vorfahren könnte.
Gall ist erst um 20 Sekunden distanziert. Der Österreicher hält sich gut. Aber auch die Gruppe mit Jai Hindley liegt nur 20 weitere Sekunden zurück. Dort muss Michael Storer (Tudor) abreißen lassen. Eulalio befindet sich noch in der Gruppe, in der Egan Bernal für Thymen Arensman (Netcompany - Ineos) die Pace macht.
Angriff von Vingegaard. Gall kann wenige Hundert Meter lang folgen, dann war der Mann in Rosa allein. Er fährt einen Ausreißer nach dem anderen auf. Piganzoli musste sogar die Favoritengruppe ziehen lassen.
Crescioli hat angegriffen. Das ist wohl eher eine Verzweiflungstat. Immerhin baut der Polti-Profi schnell 20 Sekunden Vorsprung auf seine Begleiter auf. Doch hinten hat Piganzoli die Spitze übernommen. Es dürfte noch schneller werden. Und schon jetzt hat der Solist lediglich eine Minute Polster.
Ciccone lässt sich zurückfallen. Der Italiener hat auch schon genug gekämpft bei diesem Giro. Und Ben O`Connor muss nun abermals die Segel streichen. Vorn sind Crescioli und Arrieta jetzt allein. Ihr Vorsprung beträgt aber nur noch 1:15 Minuten.
Sie sind wieder drin im Anstieg. Der Vorsprung ist bereits wieder auf 1:45 Minuten geschrumpft. An letzter Stelle der Favoritengruppe befindet sich Giulio Pellizzari (Red Bull - Bora - hansgrohe). Vorn muss Huens abreißen lassen.
Die Ausreißer glauben an ihre Chance. Sie arbeiten gut zusammen und nähern sich mit 2:10 Minuten Vorsprung abermals dem Piancavallo. Hinten weiter nur Campenaerts am Drücker.
Arrieta holt sich den Red-Bull-Sprint vor Warbasse. Der US-Amerikaner fand das wohl nicht nett. Der schimpft mit dem Spanier. Dritter wurde Crescioli. Aktueller Vorsprung zum Feld: 2:05 Minuten.
Campenaerts fährt im Pulk von vorn. Aber er wird offenbar müde. Außerdem bringen Arrieta und Crescioli neuen Schwung in die Kopfgruppe. Der Abstand ist folgerichtig wieder auf zwei Minuten angewachsen.
Leknessund, Warbasse, Haig, Arrieta, Crescioli und Huens sind die sechs Spitzenreiter. Keiner ist eine Gefahr in der Gesamtwertung. Arrieta ist als 21. mit 47:46 Minuten Rückstand der bestplatzierte Ausreißer. Aktueller Vorsprung: 1:40 Minuten.
So sah es oben am Piancavallo aus, der ja gleich erneut erklommen werden muss:
???? There was no need for him to sprint, but ???????? Giulio Ciccone is the Maglia Azzurra of the 2026 #GirodItalia! pic.twitter.com/ExlnbZ2i1f
— Giro d'Italia (@giroditalia) May 30, 2026
Geens hat den Kontakt zu seinen Begleitern verloren und wurde gerade vom Peloton geschluckt. Arrieta. Crescioli und Huens wiederum schafften eben den Anschluss an die Spitze. Dort sind nun also sechs Mann beisammen. Der Abstand ist nahezu unverändert geblieben.
Arrieta befindet sich noch mit Ludovico Crescioli (Polti - VisitMalta) vor dem Feld. Dieses Duo hat Geens und Huens eingeholt. Das Spitzentrio hat mittlerweile wieder 1;35 Minuten Vorsprung. Die steile Abfahrt ist gleich geschafft, aber es geht tendenziell weiter bergrunter bis zum Red-Bull-Sprint 23,7 Kilometer vor dem Ziel.
Bergab macht Ciccone das Tempo in der Favoritengruppe. Möglicherweise ist das ein Dankeschön dafür, dass ihn Vingegaard nicht mehr herausgefordert hat. Oder es hat sich einfach so ergeben. Denn der Italiener ist ein sehr guter Abfahrer.
Die Spitze befindet sich in einer kurzen Gegensteigung. Der Vorsprung ist stabil geblieben. Noch ein Wort zum Klettertrikot: Ciccone hat jetzt 61 Zähler Vorsprung und ist nicht mehr einzuholen.
Haig geht als Erster über den Wertungsstrich. Warbasse war Zweiter, Leknessund Dritter. Huens wurde Viwerter vor Geens. Aus dem Feld heraus sprintete Ciccone und gewann vier Punkte. Der Italiener befindet sich gemeinsam mit Igor Arrieta (UAE - Emirates - XRG) kurz vor den Verfolgern. Die Spitze hat noch 1:10 Minuten Vorsprung.
Ciccone spricht mit Vingegaard. Er fragt ihn wohl, ob er es auf sein Bergtrikot abgesehen hat. Eigentlich ist es nicht Vingegaard Stil, alles gewinnen zu wollen. Aber es geht natürlich auch um Prämien, die dem ganzen Team zugutekommen.
Ciccone ist noch in der Favoritengruppe dabei. Der Italiener ist sprintstark. Sollte Vingegaard wirklich auf die verbleibenden Bergpunkte schauen, wird das ein enges Ding. Ich tippe in dem Fall Ciccone. Der hat sich bereits an das Hinterrad des Mannes in Rosa geheftet. Derweil schrumpft der Vorsprung des Trios auf 1:25 Minuten.
Ein kurzes Flachstück macht es den Fahrern für einen Moment leichter. Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Dieser Anstieg ist brutal hart. Außerdem weht oben der Wind in einigen Abschnitten von vorn. Aktueller Abstand: 1:40 Minuten.
O`Connor ist zurück in der Favoritengruppe. Eulalio konnte bislang durchgehend dabei bleiben. Damiano Caruso (Bahrain Victorious), der Gesamt-9., ist bei ihm. Es sieht jetzt so aus, als erreichten die drei Ausreißer die Bergwertung vor dem Feld. Denn der Abstand bleibt recht konstant, derzeit sind es 1:50 Minuten. Das ist gut für Ciccone, denn so kann Vingegaard dort oben nicht maximal punkten.
Rex hat sich heute wieder voll reingehängt:
Quédate en la vida con quien se sacrifique por ti como Tim Rex lo hace por Jonas Vingegaard.
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) May 30, 2026
¡QUÉ FESTIVAL DE VATIOS! ??#Giroditalia pic.twitter.com/vpO1eHTo1H
Nur noch Haig, Leknessund und Warbasse sind vorn beisammen. Sie haben noch sechs Kilometer zu klettern. Und noch 1:55 Minuten Vorsprung. Hinten macht weiterhin Campenaerts das Tempo.
Stopp für Jonas Vingegaard. Der Däne muss kurz etwas am Rad justieren, fährt dann aber scheinbar locker und ohne fremde Hilfe wieder zurück an die Spitze des Pulks. Aber auch jetzt wirkt es so, als sei er mit seinem Arbeitsgerät nicht vollauf zufrieden.
Tarozzi und Silva haben den Kontakt zu ihren bisherigen Begleitern verloren. Im Pulk hat Rex sein Werk verrichtet, es übernimmt Victor Campenaerts. Der Abstand zur Spitze beträgt noch 2:20 Minuten. Ben O`Connor (Jayco - AlUla) muss abreißen lassen. Das bestätigt, dass der Australier ein Formproblem hat.
Tim Rex fährt wieder ein Riesenrennen. Nur noch drei Minuten Vorsprung für das Septett, das noch immer zusammen ist. Allerdings bekundet Tarozzi jetzt Probleme.
Afonso Eulalio (Bahrain Victorious) befindet sich bereits weit hinten in der Hauptgruppe. Das hatten wir so schon einige Male gesehen. Doch vielleicht ist das für den Portugiesen das Ende seiner Zeit im weißen Trikot. Denn in diesem Klassement geht es noch recht eng zu. Davide Piganzoli (Visma - Lease a Bike) hat lediglich 1:03 Minuten Rückstand.
Timo Kielich hat sein Tagewerk erreicht. Für ihn übernimmt Visma-Teamkollege Tim Rex die Spitze der Hauptgruppe. Der Rückstand zur Spitze schrumpft auf 4:20 Minuten.
Mit 4:40 Minuten ist das Septett in den Piancavallo hineingefahren. Visma scheint nicht voll aufs Gas zu drücken. Aus dem Feld hat sich Jardi van der Lee (EF Education - EasyPost) gelöst. Er ist Vierter der Bergwertung, aber eine Chance auf die Übernahme des Klettertrikots von Giulio Ciccone (Lidl - Trek) hat der Niederländer eigentlich nicht.
Hinter den sechs Visma-Helfern und dem Mann in Rosa hat sich das Team Decathlon - CMA CGM formiert. Auch die roten Bullen sind vorbereitet auf den Kampf ums Podium. Und selbstverständlich ist Netcompany - Ineos im vorderen Feld zu erkennen. Hier haben wir noch einmal die detaillierte Etappenvorschau: Der Piancavallo im Doppelpack.
Im Peloton macht nach wie vor Visma - Lease a Bike die Pace. Wollen sie die Ausreißer einholen oder den Abstand nur kontrollieren? Leknessund wird auf Letzteres hoffen. Denn er hat es schon mehrmals probiert als Ausreißer zum Etappensieg zu kommen. Aber er ist bislang irgendwie auf Platz zwei abonniert.
Die letzten 80 Kilometer sind angebrochen. Der Abstand sinkt nur unerheblich. Und die Spitze erreicht in Kürze erstmals den Piancavallo.
Die Spitzengruppe ist auf dem Weg zum Fuß des Piancavallo-Anstiegs. In zehn Kilometern geht es für 14,5 Kilometer bei durchschnittlich 7,8 Prozent bergauf. Der Vorsprung des Septetts auf das Hauptfeld beträgt weiterhin rund viereinhalb Minuten.
4:40 Minuten stehen auf der Uhr. Momentan haben wir eine relativ stabile Rennsituation, während es entlang der Berge gen Westen geht, in Richtung Maniago. Im Feld sind es noch immer vor allem Timo Kielich und Tim Rex, die das Tempo bestimmen und das Rennen kontrollieren.
Vor einigen Kilometern gab es einen heftigen Sturz, von dem wir erst jetzt durch einen Replay mitbekommen: Fredrik Dversnes (Uno-X Mobility) ist in der Abfahrt von Clauzetto über die Leitplanke gegangen - und hat geradeso einen tiefen Fall die Böschung hinunter verhindern können. Das Gute: Der Etappensieger von Mailand blutet zwar, kann aber weiterfahren und scheint nicht schlimmer verletzt tu sein.
Nach dem ersten Bergpreis hat das Peloton jetzt nochmal etwas locker gelassen. Das Spitzenreiter-Septett hat wieder 4:20 Minuten Vorsprung.
Kein Kampf um die Bergpunkte: Andreas Leknessund führt die siebenköpfige Spitzengruppe über die Kuppe des Kategorie-3-Anstiegs von Clauzetto und seine Begleiter folgen friedlich aufgereiht hinter ihm.
Das Hauptfeld hat inzwischen nur noch 3:50 Minuten Rückstand. Das Tempo dort hinten ist, vorgegeben von Tim Rex und Timo Kielich für Visma.
Wir befinden uns im ersten kategorisierten Anstieg des Tages - hinauf nach Clauzetto, wo in sechs Kilometern ein Bergpreis der 3. Kategorie wartet. Die sieben Spitzenreiter verlieren jetzt langsam etwas an Boden, haben nur noch 4:30 Minuten Vorsprung. Das Hauptfeld hat ganz offensichtlich beschleunigt!
Der Zwischensprint wird hart ausgefochten: Andreas Leknessund lauert hinten und will dann links an Guillermo Silva vorbei. Der aber macht die Tür zu, sprintet los und holt sich die zwölf Punkte für die Ciclamino-Wertung vor dem Norwegischen Meister, Leknessund. Dritter wird Manuele Tarozzi.
Danach kommt es zum kurzen Plausch zwischen Leknessund und Silva, aber im Gegensatz zu Ciccone und Rubio gestern, lacht man diesmal zusammen.
Jetzt sind sie dran! Aus fünf Ausreißern und zwei Verfolgern werden nach 70 Rennkilometern nun sieben Spitzenreiter, die etwas mehr als fünf Minuten vor dem Hauptfeld liegen. In wenigen Kilometern wartet der erste Zwischensprint, aber das ist "nur" der für die Punktewertung, nicht der Red-Bull-Kilometer mit den Zeitgutschriften und der finanziell lukrativen Sonderwertung. Der kommt erst bei Kilometer 176.
An einem ersten kleinen Hügel drücken Tarozzi und Warbasse jetzt etwas fester aufs Pedal, als die fünf Spitzenreiter und kommen näher heran. Es scheint, als wolle man den Zusammenschluss jetzt im Hauruck-Verfahren herstellen. 15 Sekunden fehlen dem Duo noch, aber gleich kommt nochmal so eine kurze, steile Rampe.
Visma - Lease a Bike kontrolliert das Tempo an der Spitze des Feldes, allerdings auf gemäßigtem Niveau mit derzeit auch nur zwei Mann. Bis auf 5:15 Minuten hat man den Rückstand zur Spitze des Rennens auf diese Weise inzwischen anwachsen lassen. Tarozzi und Warbasse liegen übrigens noch immer knapp eine Minute hinter dem Quintett.
Die fünf Spitzenreiter wollen auf ihre zwei Verfolger nicht warten, sondern lassen das Duo sich weiter müde fahren. Tarozzi und Warbasse liegen immer noch knapp eine Minute hinter dem Quintett. Das Hauptfeld hat inzwischen 3:25 Minuten Rückstand.
Das Spannende an der Konstellation: Tarozzi ist momentan Zweiter der Red-Bull-Kilometer-Sonderwertung. Schafft er es vor dem Feld über die erste Piancavallo-Passage und als Erster oder Zweiter zum RB-Sprint bei Kilometer 176, so könnte er Einer Rubio die Führung abnehmen.
Das Peloton nimmt raus! Jetzt gibt man sich hinten mit der Rennsituation zufrieden und sofort wird die Lücke nach vorne größer: 2:20 Minuten stehen auf der Uhr, Tendenz stark steigend. Die zwei Verfolger Tarozzi und Warbasse schaffen es bislang aber nicht näher an die Spitze heran.
Fünf Mann haben sich inzwischen absetzen können und liegen knapp eine Minute vor dem Hauptfeld: Jonas Geens (Alpecin - Premier Tech), Axel Huens (Groupama - FDJ United), Jack Haig (Netcompany - Ineos), Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) und Guillermo Silva (XDS - Astana).
45 Sekunden hinter ihnen folgt ein Verfolgerduo mit Manuele Tarozzi (Bardiani - CSF - 7 Saber) und Larry Warbasse (Tudor).
Knapp zehn Rennkilometer liegen hinter uns und noch immer hat sich keine Spitzengruppe lösen können. Ständig wird attackiert und das Feld ist weit in die Länge gezogen.
Auf geht`s! Die Flagge fällt, Kilometer 0 ist erreicht und die 20. Etappe läuft. Sofort wird auf flacher, breiter Straße attackiert.
Bevor das Rennen hier heute beginnt, kommt es noch zu einer Gedenkminute am Friedhof von Gemona del Friuli, zum 50-jährigen Jubiläum des schweren Erdbebens vom 6. Mai 1976, als hier 70 Prozent der Gebäude des Ortes - darunter auch der Dom - zerstört wurden und etwa 1.000 Menschen ihr Leben ließen.
Im Kampf um das Podium beim Giro hat aktuell der Österreicher Felix Gall (Décathlon - CMA CGM) liegt mit 04:03 Minuten Rückstand auf den Führenden Jonas Vingegaard auf Platz zwei der Gesamtwertung. Dahinter folgt Hindley (Red Bull - Bora - hansgrohe) mit 05:04 Minuten Rückstand. Als Vierter hofft Arensman (Netcompany - Ineos) seine 05:33 Minuten Rückstand noch zu verkürzen und aufs Podest zu springen. Ein bisschen was ist schon noch möglich heute!
Für die Profis besteht am Samstag der letzte Tag, am Gesamtklassement noch einmal etwas zu drehen. Bei der letzten der sechs Bergankünfte dieser Italien-Rundfahrt müssen die Fahrer noch einmal 3750 Höhenmeter absolvieren. Gleich zweimal müssen sie dabei den 14,5 Kilometer langen Anstieg hinauf zum Wintersportort Piancavallo überstehen.
Hallo und herzlich willkommen zur vorletzten Etappe des Giro d`Italia 2026. Über 200 Kilometer geht es für das Peloton einen Tag nach der Königsetappe in den Dolomiten von Gemona del Friuli nach Piancavallo in der Region Friaul-Julisch Venetien. Felix Gall, Jai Hindley und Thymen Arensman wollen dabei ihre Chance auf das Podium nutzen. Los geht`s bereits um 10:45 Uhr, radsport-news.com tickert in Kopperation mit eurosport.de für euch live. Viel Spaß!