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Die 117. Austragung von Mailand - Sanremo ist eine der spektakulärsten der letzten Jahre gewesen: Viele Stürze, darunter auch der Topstars wie Tadej Pogacar, Mathieu van der Poel und Wout van Aert haben das Rennen geprägt und die Attacken an den Anstiegen zu Cipressa und Poggio sorgten für Feuerwerk - bis dann auf der Zielgeraden fast ein Fotofinish entschied.
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Aus dem Feld heraus sprintete Pedersen als Vierter ins Ziel und verwies Corbin Strong (NSN) auf Rang fünf. Damit fehlt Pogacar nur noch Paris-Roubaix, um die fünf Monumente allesamt im Palmares zu haben. Ich verabschiede mich für heute. Alles Weitere zur Primavera gibt es hier.
Pidcock geht nicht mehr in die Führung. Pogacar schaut sich ständig um. Dann sprintet der Slowene los, Pidcock wird um wenige Zentimeter geschlagen. Van Aert erreichte das Ziel als Dritter.
Van Aert hat angegriffen. Doch das Duo geht auf den letzten Kilometer. Dort schauen sie sich jetzt an.
Jetzt sollen es 22 Sekunden Rückstand für die Verfolgergruppe sein. Dann sind die Beiden durch. Van der Poel wird eingeholt.
Pogacar setzt Pidcock unter Druck, beschleunigt immer wieder auch bergab. Die Verfolger haben 17 Sekunden Rückstand, van der Poel 14 Sekunden.
Sie arbeiten gut zusammen an der Spitze. Pogacar geht maximales Risiko. Van der Poel noch immer allein in der Verfolgung.
Pidcock klebt am Rad von Pogacar. Das Feld hat 20 Sekunden Rückstand, van der Poel 15 Sekunden. Sie sind oben am Poggio. Was passiert in der Abfahrt?
Noch eine Attacke von Pogacar, doch erneut kann Pidcock parieren. Hinten arbeiten weiter Visma und Lidl-Trek zusammen.
Pogacar beschleunigt, van der Poel fällt zurück, Pidcock kann am Rad des Slowenen bleiben. Das Feld hat wieder 18 Sekunden Rückstand. Van der Poel wird gleich eingeholt.
Visma - Lease a Bike und Lotto - Intermarché steigen in die Nachführarbeit mit ein. Doch auch vorn arbeiten sie gut zusammen. Pidcock geht nicht mehr durch die Führung. Mit 10 Sekunden erreicht das Trio den Poggio.
Die Verfolger kommen jetzt auf 20 Sekunden an die Ausreißer heran. Noch 2000 Meter bis zum Poggio. Dort wird es Pogacar erneut probieren müssen. Lidl - Trek ist hinten jetzt allein ums Tempo bemüht, aber das Team hat auch noch drei Helfer für Pedersen.
Eine Gruppe mit Van Aert ist zurück zu den Verfolgern gekommen. Da ist auch Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché) dabei. Aber der Abstand zum Spitzentrio beträgt weiterhin 34 Sekunden. Andreas Lund Andresen (Decathlon) ist ebenfalls bei den Verfolgern.
Lidl - Trek und Decathlon - CMA CGM machen die Nachführarbeit in der Gruppe dahinter, wo Mads Pedersen dabei ist.
In der Abfahrt macht nun Pogacar allein die Führungsarbeit. Die Lücke zur Gruppe dahinter geht immer weiter auf, es sind jetzt schon 35 Sekunden. Sie sind unten. Dort helfen auch die beiden Begleiter mit.
Pogacar geht nochmal, als es flacher wird. Aber Pidcock lässt ihn nicht weg. Zuvor hatte Van der Poel einmal die Führung übernommen. 25 Sekunden beträgt der Vorsprung oben an der Cipressa.
Del Toro beschleunigt, nachdem ihm Pogacar "Go, go, go" zurief. Dann geht der Slowene selbst. Van der Poel geht ans Rad von Pidcock, der direkt beim Weltmeister bleiben konnte. 2,5 Kilometer vor der Kuppe.
Jetzt de Toro hinter McNulty und vor Pogacar. Und das nach diesem Sturz.
#MilanoSanremo | ???? ¡POGACAR AL SUELO! ????
— Mundo Ciclístico (@mundociclistico) March 21, 2026
??????????? Tadej Pogacar involucrado en una caída en los últimos 30K de Milano-Sanremo ????????pic.twitter.com/xOeY7RKLTt
4,5 Kilometer vor dem Ende des Anstiegs ist Pogacar schon wieder vorn. Dort übernimmt nun McNulty. Del Toro fährt ein Stück hinter dem Weltmeister.
Die Ausreißer werden 27 Kilometer vor dem Ende gestellt, als es gerade in die Cipressa hinein ging. In dem Moment kam auch die Gruppe Pogacar ans Ende des Pulks. Dort besorgte Ineos Grenadiers das Tempo. Der Slowene arbeitet sich schnell nach vorn, aber er verpasst auch die Chance zur ganz frühen Attacke
Die Gruppe Pogacar befindet sich 33 Sekunden hinter dem Feld, eine größere Gruppe mit Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) kommt gerade wieder dorthin zurück. Van Aert hat 1:05 Miniuten Rückstand, aber auch zwei Helfer vor sich. Die Ausreißer liegen nur noch 15 Sekunden vor dem ersten Feld.
Sturz von Pogacar, Van Aert und Biniam Guirmay. Pogacar ist schnell wieder unterwegs. Er war zuerst gestürzt. Van Aert muss lange auf ein Ersatzrad warten.
Jetzt bügelt wieder allein UAE - Emirates - XRG Tempo. Großschartner und Vermeersch sind dort in Aktion. Faure-Prost musste das italienische Trio aber doch ziehen lassen. Und das hat jetzt noch 50 Sekunden Vorsprung.
Faure-Prost kämpft sich in der Abfahrt runter nach Imperia wieder zurück zu den drei anderen Ausreißern. Aber er hat offenbar Krämpfe. Noch 55 Sekunden Abstand haben sie zum jagenden Feld.
Die Capo Berta ist erreicht. Milesi, Faure-Prost, Belletta und Maestri sind zu viert vorn. Doch auch der Franzose bekundet nun Probleme. Ineos und UAE führen das Peloton an.
Mehrere Teams reihen Züge an der Spitze des Feldes auf. Außer UAE und Ineos auch Decathlon - CMA CGM, Tudor und Alpecin - Premier Tech. Der Abstand zur Spitze ist auf unter zwei Minuten geschmolzen.
Durch den Sturz vorhin offenbar "nur" Michal Kwiatkowski verloren. Der Pole hatte sich offenbar schwer verletzt. Gute Besserung von dieser Stelle!
UAE hat alles unter Kontrolle:
?? Poga?ar giving first instructions!
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) March 21, 2026
???????? Milano-Sanremo 2026
????? Saturday, March 21st ?????
???? #Pavia
???? #Sanremo
???? 297, 18 km@Milano_Sanremo #MilanoSanremo #Tudor #LaClassicissimadiPrimavera #Milano #Italy #Primavera #Riviera #Liguria #Genova #RivieradiPonente pic.twitter.com/vX3ehm2OWX
Tarling und Turner sind zurück im Pulk und machen jetzt sogar Tempo für Filippo Ganna (Ineos Grenadiers). Der Abstand zum Septett beträgt noch 2:40 Minuten.
Florian Vermeersch und Großschartner teilen sich die Nachführarbeit. Brandon McNulty und del Toro sind demnach für die Cipressa eingeteilt, wo Pogacar dann versuchen wird, alle anderen loszuwerden. Aber eines nach dem anderen. Zunächst sind wie in der Capo Cervo.
Die erste von drei Capi ist geschafft, im Pulk machte Pinarello - Q 36.5 dort das Tempo. Team UAE war aber auf der anderen Straßenseite auch mit seinem Zug an der Spitze zu sehen. Dillier fällt nun zurück.
Jetzt sind es sogar vier Teamgefährten vor Pogacar - del Toro ist nun an Position vier zu sehen und damit direkt vor seinem Kapitän. Die Ausreißer erreichen die bis zu sieben Prozent steile Capo Mele mit 4:05 Minuten Vorsprung.
Jetzt kommt UAE mit vier Fahrern nach vorn. An erster Position schraubt Felix Großschartner, Pogacar sitzt an der vierten Stelle. Noch 4:20 Minuten zwischen Spitze und Pulk.
Novak war kurz vor dem Sturz aus der Führung ausgeschert. Der Abstand nach vorn beträgt jetzt noch 4:45 Minuten. Mehrere Teams teilen sich jetzt die Arbeit. Vorn musste sich mit Peron ein weiterer Ausreißer verabschieden. Novo Nordisk also nicht mehr in der Gruppe vertreten.
Sturz im Feld, gleich vier Mann von Ineos sind betroffen. Das Team war weit vorn eingereiht, nachdem UAE rausgenommen hatte. In der Einfahrt in einen Kreisverkehr erwischte einer der Gestürzten das Hinterrad eines Vordermannes und brachte insgesamt fünf Profis zu Fall. Michal Kwiatkowski, Ben Turner und Joshua Tarling waren betroffen. Ebenso Marcel Campburi (Pinarello - Q36.5).
José Manuel Diaz hat die Classica Terres de L`Ebre gewonnen:
José Manuel Díaz remporte la Clàssica Terres de l'Ebre en parallèle de Milan Sanremo ! ????????
— Cycling Legend (@CyclingLegend_) March 21, 2026
Seule équipe World Tour au départ, Movistar, venue pourtant avec Enric Mas & Juan Pedro López, ne place personne dans le top 10 ! ?pic.twitter.com/cWYCsJEafF
Novak ist weiterhin allein für die Arbeit verantwortlich. Wie zuvor, als der Schweizer Dillier lange als Lok fungierte, fahren die Helfer von Tom Pidcock (Q36.5) direkt hinter dem Slowenen.
Es sind wieder 5:55 Minuten Abstand erreicht Faure-Prost holt sich Proviant am Begleitauto. Klar, die Jungs sind schon mehr als 200 Kilometer unterwegs und haben immer noch 73 vor sich.
So ging vorhin Sanremo Donne zu Ende:
Domen Novak ist der UAE-Fahrer, der die Pace macht. Derweil hat Lozano die Segel gestrichen, nur noch acht Mann in der Flucht.
Jetzt hat UAE ein Einsehen und stellt einen Mann für die Nachführarbeit ab. Und schon sinkt der Wert des Vorsprungs wieder auf 6:30 Minuten.
Es passiert nicht viel - nur der Vorpsrung wächst immer weiter an. Die Ausreißer haben nun 6:50 Minuten aufs Feld, wo nach wie vor Dillier ackert wie die berüchtigte Hafendirne.
Dillier schaukelt auf dem Rad und fletscht die Zähne. Die neun Ausreißer bauen auf 6:22 Minuten aus. Noch 89 Kilometer bis zum Ziel.
Isaac del Toro (UAE - Emirates - XRG) befindet sich an letzter Stelle des Feldes. Aus welchem Grund auch immer. Jetzt funkt er mit der Sportlichen Leitung. Derweil wächst der Abstand zur Kopfgruppe auf sechs Minuten an.
Dillier geht allmählich die Kraft aus. Die Anstrengung ist ihm anzusehen. Hinter dem Schweizer fahren mehrere Profis von Q36.5. Von UAE ist nichts zu sehen. Gleich sind sechs Minuten erreicht.
Jetzt ist der Vorsprung der neun Ausreißer dann aber doch auf 5:45 Minuten angewachsen. Es sind noch 98 Kilometer zu fahren.
Orluis Aular (Movistar) und Jan Christen (UAE – Emirates – XRG) kamen nach gut einer Rennstunde hart zu Fall und konnten das Rennen beide nicht fortsetzen. Derweil machte – wie schon im Jahr davor – Silvan Dillier (Alpecin – Premier Tech) das Tempo im Feld. Die neun Ausreißer kamen nie weiter als vier Minuten weg. Den Passo Turchino überquerten sie mit gut drei Minuten Vorsprung.
Gleich in der Anfangsphase gab es einen chaotischen Moment. Der Wagen der Jury und die Begleitmotorräder bogen in einem Kreisverkehr falsch ab - gerade in dem Moment, als sich eine Ausreißergruppe absetzen wollte. Kurz darauf setzten sich Martin Marcellusi, Manuele Tarozzi (beide Bardiani CSF - 7 Saber), Lorenzo Milesi, Manlio Moro (beide Movistar), Andrea Peron, David Lozano (beide Novo Nordisk), Alexy Faure-Prost (Picnic - PostNL), Dario Igor Belletta und Mirco Maestri (beide Polti - Visit Malta). Diese neun Fahrer prägten die lange Anlaufphase zu den drei Capi.
Mailand - Sanremo ist aus dem Kreis der fünf Radsport-Monumente das erste, das im Kalender der Klassiker ansteht und gleichzeitig mit fast 300 Kilometern das längste Rennen des Jahres. Die Strecke ist gleichzeitig aber nicht besonders selektiv, gerade das macht es z.B. für Tadej Pogacar so schwer, die Konkurrenz abzuhängen: Ein Solo, wie er es zuletzt bei Strade Bianche zeigte, ist hier sehr schwer umzusetzen.
Die beiden Topfavoriten van der Poel und Pogacar haben sich gestern Abend bei der Teampräsentation noch den Fragen am Eurosport-Mikorofon gestellt und auf das Rennen und ihr Duell geblickt:
Herzlich willkommen zur 117. Austragung von Mailand - Sanremo! Heute steht in Italien das erste der fünf Radsport-Monumente an und die Fahrt in den Frühling verspricht einmal mehr viel Spannung im packenden Duell der Stars. Das Fahrerfeld um die beiden Topfavoriten Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel hat sich heute morgen im Startort Pavia auf den Weg gemacht- wir sind hier im Liveticker ab ca. 14:20 Uhr in den entscheidenden Rennstunden für Euch dabei, direkt im Anschluss an das Rennen der Frauen, das Ihr hier verfolgen könnt!
Im Stream präsentieren wir Euch Mailand - Sanremo 2026 in voller Länge, ob live oder auf Abruf, bei HBO Max mit unserem Expertentrio Robert Bengsch, Karsten Migels und Jens Voigt am Mikrofon.